Full text: Juristisches Magazin für die deutschen Reichsstädte (Bändchen 6 (1797))

482 XXII. Donauwörths Unterwerfung | 
Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn, Carl Theo¬ 
dor, Pfalz=Grafen bey Rhein, Hertzog in Ober¬ 
und Nieder-Bayern, des H. R. Reichs Erz¬ 
Truchseßen und Churfürsten u. s. w. für sich 
und Dero Erben und Nachfolger an einem¬ 
dann 
denen Fürsten und Ständen des Löbl. Schwäbi¬ 
schen Kreises für sich und ihre Nachkommen am 
andern Theil, in Ansehung der Stadt Donau¬ 
wörth und derselben Exemtion folgender Ver¬ 
glich verbündlichst geschlossen worden. 
1) solle gemeldte Stadt bey dem hohen 
Churhaus ewig verbleiben, weßhalben 
2) der Löbl. Schwäbische Kreis allen daran 
gemachten Ansprüchen und Forderungen, wie die 
immer Namen haben mögen, oder können, feyer¬ 
lichst und bündigst entsagt. Wogegen 
3) Se. Churfürstl. Durchlaucht sich gleich¬ 
wohl überhaupt zu einem Abtrag von 10,000 fl. 
den Gulden zu 60 kr. gerechnet, anheischig ge¬ 
macht, welche Summe sogleich nach erfolgter Be¬ 
stättigung von Ihrer Kaiserl. Majest. und dem 
Reich an die Schwäbische Kreis=Einnehmerey 
unfehlbar bezahlt werden solle, und dabeynebst 
4) wegen derselben von nun an alle und 
jede Reichs= und Kreis=Praestanda sowohl in 
Ordinario als Extraordinario auf immer zu ent= 
richten versprochen. Was nun ins besondere 
a) das Ordinarium oder die Mannschafts¬ 
Stellung belangt; So haben sich beyde contra¬ 
hieren- 
Vorlage. 
Max-Planck-Institut für 
Philipps 
Universität 
Marburg 
DFG 
europäische Rechtsgeschichte
	        
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