Full text: Gemeinnüzige juristische Beobachtungen und Rechtsfälle (Bd. 2 (1777))

Kinder mit gleicher Zuneigung lieben, rc. 259 
in zweifelhaften Fällen allerdings ver= = | 
c) 
muthet werden muß, daß Eltern gegen 
ihre Kinder gleiche Neigung und Liebe | | 
hegen, und keinem vor dem andern ei= 
nen Vorzug, der leicht Misvergnügen 
und Uneinigkeit unter ihnen rege machen 
kann, einräumen werden; und daher 
d) der Grund, worauf jene gesezliche 
Vermuthung für eine Schenkung zwi= | | 
schen Eltern und Kindern gebaut ist, hie= 
durch in gegenwärtigem Fall aufgehoben 
wird; 
so bin ich der Meinung, daß Klägerin gegen 
die Beklagtin zum Ergänzungseyd zugelassen 
werden müsse. 
XXVI. 
R 2 
Max-Planck-Institut für 
europäische Rechtsgeschichte
	        
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