Full text: Zeitschrift für die Criminal-Rechts-Pflege in den Preußischen Staaten mit Ausschluß der Rheinprovinzen (Bd. 24, Suppl.-H. = Rep. 4. Bd.17/24 (1833))

Da es sich nicht bestimmen läßt, wann der erste Supple¬ 
mentband wird erscheinen können, ich aber schon jetzt im 
Besitz der nachstehenden interessanten Beiträge war, von de¬ 
nen namentlich No. I. S. 2—6 *) einen Schatz trefflicher 
Bemerkungen enthält: so habe ich es vorgezogen, diese 
Beiträge, ohne sie bis auf einen ungewißen Zeitpunkt 
zurückzulegen, meinen Lesern als Nachträge zu dem 
Hauptwerke mitzutheilen. 
D. H. 
*) Was S. 6 der Herr Verf. den Aerzten, das legt Gö¬ 
the den Juristen zur Last. In dem eben erschienenen vierten 
Bande der Correspondenz mit Zelter S. 441 findet sich fol¬ 
gende merkwürdige Aeußerung von Göthe: „Die Straflosigkeit der 
niederträchtigsten Handlungen, besonders wenn sie ganz außer Ma¬ 
ßen und Geschick sind, haben wir der Läßlichkeit (sic) unserer Cri¬ 
minalisten zu danken, welche eigentlich nur berufen und ange¬ 
stellt scheinen, um Mord und Todschlag zu entschuldigen." 
Voage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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