Volltext : Bibliothek für positive Rechtswissenschaft und Diplomatik (Bd. 1, St. 1 (1798))

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Pont.  Roma  non  libera.
setzt  aber  die  litten  ihn  nicht,  so  würde  das  Haupt
der  katholischen  Christenheit  fortan  ein  Bischof  in  partibus -
  infidelium  seyn,  aber  nicht  minder  auf  den  Gehorsam -
  aller  Katholiken  Anspruch  machen  dürfen.  Erwählt -
  könnte  dazu  aus  den  übrigen  Prälaten  der  Kirche -
  bald  dieser  bald  jener  werden,  oder  man  könnte
auch  ein  für  allemal  einen  von  den  bestehenden  Erzund -
  bischöflichen  Sitzen  zur  sedes  vicaria  Romanze
Cathedrae  machen.
Auch  hier  müßte  übrigens  das  Cardinalscollegium
verbleiben,  und  die  Wahl  nach  den  bestehenden  päbstlichen -
  Verordnungen  geschehen.  Was  diese  auf  den
Fall,  daß  die  Wahl  zu  Rom  nicht  geschehen  kann,
vorschreiben,  davon  handelt,  wie  der  Titel  sagt,  diese
kleine  Schrift  des  Herausgebers.  Man  kann  übrigens,
wie  man  will,  die  Einleitung  oder  die  Hauptabhandlung -
  für  den  Zweck  des  Verfassers  ansehen.
Eine  andre  Frage,  welchen  Einfluß  die  wahrscheinlich -
  bevorstehende  Verkürzung  der  weltlichen
Macht  des  Römischen  Bischofs  auf  seine  kirchlichen,
Verhältnisse  haben  wird,  hat  der  Verf.  mit  Fleiß  übergangen, -
  weil  sie  ungleich  sichrer  und  unbedingter  beantwortet -
  werden  kann,  wenn  über  das  Schicksal  der
Teutschen  Erz=  und  Bisthümer  entschieden  seyn  wird.
Ver=Voe -

Staatsbibliothek
Max-Planck-Institut  für
zu  Berlin
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