V. Phyfiologie.
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fels Gemeinschaft. So zeigen sich alle
Theile
bey einer Blume, die sich eben eröffnet.
264.
Wenn die Staubbeutel platzen, den Blumenstaub ¬
von sich lassen, und die Narbe des Stem
pels mit einer Feuchtigkeit bedeckt ist, dies ist
die Periode, wo Gewächse zur Begattung fähig
sind. Diese geschieht nun auf verschiedene Art.
Die meisten Gewächse haben Zwitterblumen,
und aus dieser Ursache scheint es, dass bey ihnen ¬
die Begattung ohne viele Schwierigkeiten vor
sich gehn könnte. Verschiedene Zwitterblumen
begatten sich auch würklich auf eine sehr einfache
Art: ein Staubgefass nach dem andern, sobald
es zu seiner Reife gediehen ist, legt sich auf
den Stempel, und streut seinen befruchtenden
Staub über demselben aus, der auch von der
feuchten Narbe begierig angezogen wird. Dies
kann aber nur bey solchen Blumen geschehn, wo
der Stempel kürzer als die Staubgefasse ist; zeigt
lich dieser aber länger, so hängt gewöhnlich die
Blume, weil der nach unten fallende Saamenstaub ¬
von der Narbe um so eher kann aufgefangen ¬
werden. Steht aber eine Blume, deren Stempel ¬
länger als die Staubgéfässe ist, aufrecht, so
neigt sich entweder die Narbel nach unten, oder
die Staubbeutel springen elastisch auf, und schleu
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