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dem grössern Theil der Exostose, welcher von der Wiederkehr der Erweichung frei geblieben war, zeigte sich, als er
in der Mitte durchsägt wurde, das Netzwerk von dem gesunden und harten Knochennetz nicht verschieden, äusser
dass seine Zellen ungewöhnlich erweitert waren, nämlich durch die vorher erlittene Erweichung und Expansion.
Aber der andere kleinere Theil der Exostose war weich und biegsam wie Knorpel, inwendig hohl; es zeigte sich
keine Spur von knöchernem Netzwerk mehr darin; er war mit häutiger gelatinöser Materie überzogen und nekrotisch.
Bei Scarpa finden sich a. a. 0. noch mehrere Beispiele von weicher Exostose an anderen Knochen angeführt;
ob sie aber hieher gehören, ist zweifelhaft.
13. In einem von Ph. v. Wallher beobachteten Falle (v. Gräfe und v. Wallher’s Journal der Chirurgie und
Augenheilkunde B. 13.) war die Ursache zur Entwickelung von fünf Geschwülsten der Mittelhand und der Phalangen
der Finger, eine Quetschung des Mittelfingers in frühester Kindheit gewesen. Im 8. Lebensjahre begann die knotische
Anschwellung. Zur Zeit der Beobachtung war das Subject 18 Jahr alt und von kräftiger Constitution.
v. Walther beschreibt noch einen zweiten Fall von ähnlichen Geschwülsten der Mittelhandknochen und Phalangen ¬
der Finger bei einem Mann von 22 Jahren, der im 5ten Jahre seines Lebens auf die Hand fiel, worauf schon
nach einigen Monaten die erste Geschwulst sich zeigte. Prof. Weber in Bonn hat eine genaue anatomische Untersuchung -
jener Geschwülste geliefert. Nerven, Gefässe, Sehnen waren, wie in allen Fällen, gesund. An einer Phalanx ¬
war nur mehr die Rindensubstanz und die beiden Extremitäten des Knochens vorhanden, der übrige Theil der
Phalanx war in ein netzartiges Gewebe ausgeartet. Nur an einigen Stellen war das netzartige Gewebe verknöchert
im übrigen von weissgrauer Gallerte gefüllt; hier und da waren Blutaustretungen bemerkbar. Die Sinus der injicirten -
Geschwulst waren von einer äusserst zarten und gefässreichen Membran ausgekleidet. Eine der kleineren Geschwülste -
am Mittelhandknochen des Mittelfingers bestand nicht aus weichem, sondern aus knöchernem netzförmigem
Gewebe, welches mit Knochenmark gefüllt war.
14. Eine Geschwulst der Tibia, die ich für ein Enchondrom halte, beschrieb Lawrence sehr ausführlich. Der
Kranke wurde durch Amputation geheilt. Medico-chirurgical transactions XVII. pag. 37. When the integuments and
other parts had been removed, the tumour was found to arise from and be inseparably connected with the upper part
of the tibia; or it might be said that the bone in its upper six inches was expanded into the morbid growth, as
there was a continuity of bony substance between it and the surface of the latter. When the diseased mass and the
tibia had been divided by a vertical section carried from before backwards, it was found, that the former had originated -
in the centre of the tibia; that it consisted partly of a tough fibrous texture, with bone plentifully deposited in it,
partly of a medullary (cerebriform) subtance; and that it contained numerous cells, of which the largest were from one
to two inches in diameter. These cells of which the surface was quite smooth, were filed with a transparent yellow
fluid of watery consistence; in some of them was a small portion of coagulated blood adhering tho the surface. Nearly
the whole exterior of the swelling which had been considered to be bony from its hardness, the greater part of the
septa between the cells and tbe surface of the latter were made up of the fibrous and osseous texture. The medullary ¬
substance which was whitisch soft and breaking down into a pulp under slight pressure of the finger, formed the
nucleus of the tumour, where it grew out of the bone and was also deposited partially between the cells. One of
the two halves, into which the mass had been divided, was subjected to maceration. When the soft texture had been
completely decayed by putrefaction and removed, it appeared that the upper five or six inches of the tibia had been
destroyed by the morbid growth, which had not penetrated the joint, the articular surface being entire, though reduced
to a thin shell. The latter was connected to the lower portion of the tibia by a net-work of long fibres and plates
forming the skeleton of the tumour and supplying the place of the bony shaft. There was an exterior thin and imperfect -
shell growing ont of the walls of the bone below and from the edge of the articular surface above. This
was the bony substance which had been felt on the surface of the swelling before the operation. The interior of the
space circumscribed by this covering, was irregularly traversed by bony productions shooting from the lower end of
the tibia and connected at various points both with the outer shell and with the remanent of the articular surface.
Es ist dies wahrscheinlich dieselbe Geschwulst, welche ich im Museum vom Bartholomew's-Hospital sah, und
von welcher mir Herr Stanley eine Lithographie mittheilte. Die Geschwulst der Tibia in diesem Museum, die ich meine,
war ganz entschieden Enchondroma.
15. Enchoudrom des Mittelhandknochens und der ersten Phalanx des Daumens, beschrieben von Valentin. Re
pertorium für Anatomie und Physiologie. 1837. p. 117. Die grösste Peripherie der Geschwulst des Mittelhandknochens
beträgt 11“ 75, die Circumferenz der Geschwulst der Phalanx 3“ 5.
Die Substanz bestand aus Knorpelmasse mit kleinen länglichen an einem oder beiden Enden zugespitzten, kleinere ¬
Körnchen enthaltenden Körpern. Grundmasse hell und viel deutlicher und isolirter faserig, als die des gewöhnlichen ¬
Knorpels. Ueberreste der Knochensubstanz finden sich theils als Rinde, theils als einzelne Blättchen im
Innern. Wurden rein knorpelige Stücke mit destillirtem Wasser anhaltend gekocht, so zeigte das schwachopalartig
gefärbte Filtrat gegen Salpeter-, Phosphor- und Salzsäure, Schwefelwasserstoff, Kleesäure, kaustisches Kali, Ammoniak,
Aetzbaryt, Jodkalium, kohlensaures Kali, phosphorsaures Natron, Alaun, schwefelsaures Kupferoxyd, Zinnchlorid,
schwefelsaures Eisenoxydul, Eisenchlorid, chromsaures Kali und Jodtinktur gar keine Reaction. Dagegen entstanden
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