Inhaltsverzeichnis : Hartitzsch, Adolph Karl Heinrich von: ¬Das Erbrecht nach römischen und heutigen Rechten

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stitutiones  ex  cadem  parte  sub  diversis  conditionibus  fuerint, ¬
  conditio,  quae  prior  extiterit,  occupabit  institutionem:“ ¬
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b)  L.  5.  D.  cod.  —  „Si  heredi  plures  conditiones  conjunctim ¬
  datae  sint,  omnibus  parendum  est,  quia  unius  loco
habentur,  si  disjunctim  sint,  cuilibet.“  c) -
  L.  26.  §.  1.  D.  de  condit.  et  demonstr.  (35.  1.)  —  §.  2.
Inst.  Quib.  mod.  test.  infirm.  (2.  17.)  —
d)  L.  53.  §.  2.  Cod.  de  épiscop.  et  cleric.  (1.  3.)  —
II.  Einzelne  Beispiele.
a)  Negative  Bedingungen.  (Cautio  Muciana).
§.  386.
Da  der  Honorirte  gegen  die  ihm  auferlegte  nebis =
  an  seinen  Tod  handeln
gative  Bedingung
kann,  so  ist  er  gehalten,  um  die  Erbschaft,  das  Legat
oder  Fideicommiß  ausgeantwortet  zu  erhalten,  eine
dem  Gegenstande  angemessene  Caution  (Cautio  Muciana) ¬
  zu  bestellen*).  Will  er  diese  Caution  nicht
leisten,  so  kann  die  Realisirung  des  letzten  Willens
erst  nach  seinem  Tode  Statt  finden)).  Diese  Mucianische ¬
  Caution  ist  daher  dasjenige  Sicherheitsmittel, ¬
  welches  der  unter  einer  negativen  Bedingung  eingesetzte ¬
  Erbe,  Legatar  oder  Fideicommissar,  so  lange
diese  Bedingung  währet,  wegen  der  im  Falle  des  Dagegenhandelns ¬
  zu  erfolgenden  Restitution  der  Erbschaft,
des  Legats  oder  Fideicommisses,  zu  leisten  hat*).
a)  L.  7.  pr.  D.  de  condit.  et  demonstr.  (35.  1.)  —
b)  L.  72.  §.  2.  L.  101.  §.  3.  D.  eod.  —
c)  C.  Falchner  De  cautione  Muciana.  Jen.  1664.  —  G.  Majansius ¬
  Diss.  de  cautione  Mac.  (in  Diss.  jur.  Tom.  II.
num.  40.)  —  J.  C.  Conradi  Diss.  de  caut.  Muc.  Lips.
1761.  —  J.  G.  Brückner  Diss.  de  usu  cautionis  Mucianae ¬
  ad  solas  liberalitates,  quas  testator  sub  conditione
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