Metadaten : Phillips, Richard: Über die nächsten Ursachen der materiellen Erscheinungen des Universums

Sechstes  Kapitel.
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Gottheit  zuschreiben)  beyzufügen,  daß  Bewegung, ¬
  als  eine  große  sekundäre  Ursache,
in  ihrer  gleichförmigen  Thätigkeit  vom  Großen ¬
  zum  Kleinen,  als  die  Hand  der  Allmacht
betrachtet  werden  kann;  während  sie  als  Prinzip ¬
  der  Causation  nothwendiger  Weise  das
Attribut  der  Allgegenwart  mit  sich  bringt.
vov
Sechstes  Kapitel.
Die  Theorie  der  Ebbe  und  Fluth.
Die  Ebbe  und  Fluth  sind  einfache  und  handgreifliche ¬
  Erscheinungen  der  Bewegung.  Die  Bewegung ¬
  der  Gewässer  ist  eine  nothwendige  Folge  anderer ¬
  Bewegungen.
Wenn  die  Erde  still  stände,  so  würde  es  keine
Ebbe  und  Fluth  geben.
Wenn  sich  die  Erde  um  einen  mathematischen  Mittelpunkt ¬
  (oder  eine  Achse)  drehte,  und  keine  Ursache
jemals  die  auf  jeder  Seite  dieses  Mittelpunktes  (oder
dieser  Achse)  thätigen  Kräfte  störte,  so  würde  es  keine
Ebbe  und  Fluth  geben.
Wäre  die  Erde  eine  glatte,  gleichmäßig  mit  Wasser ¬
  überdeckte  Kugel,  so  würden  ihre  gleichen  und
gleichförmigen  Bewegungen  keine  Ebbe  und  Fluth
verursachen.
Wenn  hingegen  die  Kräfte,  welche  die  Erde  umwälzen, ¬
  auf  verschiedene  Seiten  derselben  ungleich  einwirkten, ¬
  so  daß  sie  ein  Bestreben  hätten,  den  Mittelpunkt ¬
  zu  verändern,  alsdann  würden  die  Gewässer,
            
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