Full text: Reichs-Fama (Th. 16 (1734))

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Erstes Capitel. 
§. 3. 
ten Gravaminum weder reden noch schreiben 
duͤrffen/ die Geistlichen auch denen auf unglei¬ 
che Art extrahirten Koͤniglichen Befehlen/ mei¬ 
nes Stiffts offenbahren Gerechtsamen zum Nach¬ 
theil / unbilligen Gehorsam leisten / oder im 
wiedrigen Fall als Meineydige tractiret zu wer¬ 
den befuͤrchten sollen. 
5. Wenn vor diesem Chur-Sachsen noͤthig 
erachtet einige Soldaten in das Stifft Qued¬ 
linburg zu verlegen/ sind von ihme die zeit 
Abbtißinnen ausweise Nr. XII. & 
Nr. XII. 
axIII. XIII. deswegen begrusset / die Ursa= 
chen / warum es geschehe/ angefuͤhret/ 
Allein 
und dererselben Einwilligung begehret. 
seith dem Anno 1698. die Stadt Quedlinburg 
mit gewaffneter Hand eingenommen worden/ 
hat man Preußischer Seiten meiner Vorfahrin 
re erwiesen / die vor= 
und mir niemahlen die E 
habende Einquartirung zu notificiren / und ist 
ob gleich bey letzteren Frantzösischen und Schwe¬ 
disch Pommerischen Krieges=Wesen andere be= 
nachbarte Koͤniglich-Preußische Staͤdte/ als 
Halle / Halberstadt / Aschersleben / und andere 
von Soldaten gaͤntzlich entbloͤset worden/ den¬ 
noch eine bestaͤndige Garnison in meinem Stiff¬ 
te gehalten/ und denen Unterthanen keine meh¬ 
rere Erleichterung desfalls erwiesen/ als wenn 
das gantze Regiment in Halberstadt oder Mag- 
deburg zusammen gezogen worden/ so jedoch 
nicht lange gewaͤhret/ und nichts destoweniger 
die Officiers ihre Douceurs und Quartier-Gel¬ 
der dererselben Absence ohngeachtet/ genommen/ 
auch 
B 2 
Max-Planck-Institut für
	        
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