Full text: Teutsche Staatskanzley (Jg. 1800, Bd. 4 (1803))

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den Feldzeugmeister, die Armee in die Gegend 
von Ulm zu führen, diese Festung mit der nö¬ 
thigen Garnison zu versehen, und sodann, wenn 
die Armee einiger Ruhe genossen haben würde, 
das den Umständen weiter angemessene vorzukeh= 
ren. Die Pfalzbairischen unter dem Kommando 
des Obristen Wrede bei der Armee befindlichen 
Truppen, haben in dem Gefechte vom 10. gleich 
den unsrigen mit vieler Entschlossenheit und Ta¬ 
pferkeit sich verhalten. Durch die täglichen Mär¬ 
sche und stete Gefechte, war der Feldzeugmeister 
bisher gehindert, die Verlusteingaben einzusenden; 
er verspricht jedoch, sie nächstens nachzutragen. 
Indessen meldet er, daß der brave Rittmeister 
Graf Nadasdy, vom Regiment Blankenstein, an 
seinen Wunden gestorben ist, so wie der Uhlanen= 
Obristlieutenant Graft Trautmannsdorf ohne Auf= 
kommen liegt, daß der Obrist Nordmann schwer 
verwundet in die Kriegsgefangenschaft gerieth, 
auch der Grenadier=Obristlieutenant Flemming, 
der Major Szent=Jvany und der Rittmeister 
Kausen vom Regiment Meszaros todt geblieben, 
dann der Feldmarschall=Lientenant Karaiczay, und 
der Generalmajor Klenau, lezterer leicht verwun¬ 
det worden sind. 
6) Kriegsbericht in der Münchner Zeitung vom 
12. Mai über die Begebenheiten der Pfalz= 
bairischen Brigade vom 6-10. Mai. 
Seit dem 5. machte die kais. königl. Reichs¬ 
armee unter dem Oberbefehl des Herrn General 
Feld¬ 
Max-Planck-Institut für
	        
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