Full text: Teutsche Staatskanzley (Th. 34 (1796))

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3) Verwendung der Kraise 
der Disposition der Nation, unter dem Be¬ 
dinge, für den Gottesdienst, den Unterhalt 
der Kirchendiener, und der Armen zu sor= 
gen, untergeben seyn sollen. 
So 
groß nun das Unrecht und die Verlezung 
der zwischen dem deutschen Reiche und der Krone 
Frankreich bestehenden Friedensschlüße seyn würde, 
wenn die vorbesagten Verfügungen auch auf die 
Besizungen der deutschen Reichsständen im Elsaß 
und Lothringen, einschließlich des Adels und der 
Geistlichkeit, aus Jrrthum oder mit Vorbedacht 
erstreckt werden wollten; So stark und unver= 
kennbar scheinet die Pflicht und das Interesse 
der deutschen Reichskraise zu seyn, für die Er¬ 
haltung jener Besizungen, Rechten und Gerech¬ 
tigkeiten wachsam zu sorgen. 
Man habe aus diesem Grunde von Seiten 
dieses löbl. Oberrheinischen Kraises schon im An¬ 
fange des gegenwärtigen Jahrhunderts, und zwar 
anno 1709. sich gelegenheitlich der damaligen 
Krais=Associations=Handlungen ein ernsthaftes 
Geschäfte daraus gemacht, die Erinnerungen an= 
zubringen, damit bey den damalen vorgewesenen 
Friedens=Tractaten auch an die Restitution der 
von der Krone Frankreich gegen den offenbaren 
Inhalt vorderer Friedensschlüsse noch vorenthal¬ 
tenen deutschen Provinzen gedacht, und eben= 
falls eine gedeihliche Einleitung getroffen werden 
möge. 
Man erachte sich auch dermalen verbunden 
und berechtiget, in Ansehung der oberwähnten 
Ver= 
Max-Planck-Institut fü
	        
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