Full text: Teutsche Staatskanzley (Th. 34 (1796))

die französ. Nationalschlüsse. 255 
mit denselben in der Lage bin, daß mir und 
meiner Nachkommenschaft die höchstwesentlichsten 
von der grauesten Vorzeit her von meinem Hause 
besessenen herrschaftlichen Jurisdictions=Patronats¬ 
und andern Gerechtsamen, sondern auch ein gros¬ 
ser und sehr namhafter Theil meiner dasigen 
Renten und Gefälle, in Gefolg jener französischen 
Nationalversamlungs Abschlüsse, gegen so viele im 
Mittel liegende öffentliche unverletzbare Friedens¬ 
Schlüsse und feierliche Verträge auf immer ent¬ 
zogen werden sollen. 
Nun bin ich zwar von Euer Kais. Majestät 
Reichsobristhauptlichen nie allerunterthänigst ge¬ 
nug zu verehrenden Sorge für die Erhaltung der 
deutschen Reichsstände bey ihren Gerechtsamen 
und von Allerhöchstdero Reichsväterlichen thätigen 
Vorkehrung der geeigneten weisesten Schutz= und 
Rettungs-Mittel gegen deren Beeinträchtigung und 
gegen die von der französischen Nationalversam¬ 
lung sich erlauben wollende, selbst dem deutschen 
Reichsverband und desselben Verfassung in seiner 
Grundveste erschütternde Verletzung der heiligsten 
Friedensschlüsse, auf das lebhafteste in tiefster 
Ehrfurcht überzeugt. | | 
Da aber mit jedem Tage jene unerhörte 
Beeinträchtigungen der deutschen im Elsaß poses= 
sionirten so geistlichen als weltlichen Reichsstände 
sich vermehren, und, mit Verachtung aller und 
jeder von jenen hierunter interessirten Ständen 
geschehenen vielfältigen Reklamationen, ab Seiten 
der französischen Nationalversammlung der Vollzug 
ihrer 
Max-Planck-Institut für
	        
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