Full text: Teutsche Staatskanzley (Th. 5 (1784))

336 9.) Streit das Reichsschultheisen¬ 
3tio Des Gotteshauses alle seine jura, 
Privilegien und Gerechtigkeiten, sonderheitlich 
die Jagdbarkeit=Fischen=Todfäll Gerechtig | 
Untergäng und Allmenden auch son¬ 
keit 
sten die Vertrag zwischen hiesigen Gotteshaus 
und der Stadt kräftigst zu manuteniren und 
handzuhaben, nicht gestatten, daß darwider 
gethan werde. 
4to Wenn das Gotteshaus anstatt des 
Manngerichts seine Lehenleute convocirt, oder 
sonsten sich berathschlagen will, soll er schul¬ 
dig seyn, wenn er verlangt wird, dabey zu 
erscheinen, und seinen Rath zu ertheilen. 
5to Soll er dieses Ambachtlehen bey sei= | | 
nen Recht und Gerechtigkeiten erhalten, dessen 
Zugehörde und Gefälle beobachten, und dann | | 
sonsten alles thun was einem getreuen Lehen- 
mann seines Lehens wegen dem Lehnherrn zu 
prästiren wohl anstehet, und von Recht und 
Gewohnheit schuldig ist. 
Auf sothane und vorgelesene Puncta, die 
von mir sind ihme vorgelesen und vorge¬ 
halten worden Sr. Hochwürden Gnaden mel= 
dendt, daß sie im Namen Jhro kaiserlichen 
Majestät, von dero sie diese Gnad in Sezung 
eines Schultheissen dahier zu Lehen tragen, 
oft ermeldten Herrn Herrn Joachim Bender 
zu einen Schultheissen ordiniren, sezen, und 
installiren, dergestalten, daß er kuͤnftighin den 
Staab 
Max-Planck-Institut für 
eur
	        
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