Full text: Teutsche Staatskanzley (Th. 39 (1800))

und Schwarzach. 
„daß der erstgedachten Prozesse Fortbetrieb 
„und Entscheidung die ersten 20 Jahre nach 
„Abschluß dieses Vergleichs ruhen bleiben, 
„und dem Marggräfl. Hause Baden zugege¬ 
„ben und dasselbe sub præjudicio præeclusio¬ 
„nis verbunden seyn solle, den- auf seiner 
„Seite ausstehenden Schriftsaz, der vorliegen¬ 
„den Reichskammergerichtl. præclusiv Er¬ 
„kenntnis vom 7. Merz 1787. ungeachtet, 
„noch einzubringen, und solchen verschlossen 
„bei gedachtem Reichskammergericht nieder¬ 
„zulegen; wollte das Kloster auf dieses nach 
„20 Jahren eröffnete Produkt eine weitere 
„zuläßige Handlung einreichen; so ist das 
„Marggräfl. Haus Baden nicht entgegen, 
„daß sich das Kloster hiezu ebenfalls 20 Jah¬ 
„re Zeit nehmen möge. 
So ist dann doch schon auf einen guten 
Theil des künftigen Jahrhunderts für die Ruhe 
dieses Prozesses gesorgt, wenn schon in dieser Ue¬ 
bereinkunft nicht zugleich bestimmt werden konnte, 
wie viele Jahrzwanzige dem Referenten zu seiner 
Relation ausgesezt seyn sollen. Quiescat allso in 
pace! 
Der litterarische Gewinn von diesem Prozeß 
bleibt immer, theils in Absicht auf die gelehr= 
te Bearbeitung mancher wichtigen Gegenstände in 
den erschienenen Deduktionen, theils in Ansehung 
einer 
A 2 
Max-Planck-Institut für 
Späische Rechtsgeschichte
	        
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