Full text: Reichsritterschaftliches Magazin (Bd. 13 (1790))

der lebhaftesten Danks=Verpflichtung erken= | | 
ne, und nichts mehreres wünschte, als daß 
meine dagegen erregte Zweiffel ganzlich aus dem 
Wege geräumet worden, und die disfalls er= 
wartete Belehrung vollkommen befriedigend | | 
ausgefallen wäre: so muß ich jedoch frey= 
müthig bekennen, daß die von Denenselben vor= | | 
getragene Gründe mich noch zur Zeit nicht 
von der Wahrheit und Richtigkeit der jensei= 
tigen Meinung haben überzeugen können, 
daß nemlich die Burgställe mit denen Schlös= 
sern von einerley Beschaffenheit gewesen seyen. 
Es wird mir daher hoffentlich nicht als ein 
Eigensinn angerechnet werden, wenn ich mich 
erkühne, die in Dero schäzbaresten Zuschrif t | 
aufgestellte Gründe, die Dero Meinung be= | | 
günstigen und derselben das Wort reden sollen, 
etwas näher zu prüfen, und überhaupt dar= 
zulegen, daß die Burgställe nicht durchaus 
einerley Beschaffenheit mit denen Schlössern 
gehabt haben, sondern diese von jenen in man= 
chen Stuͤcken verschieden gewesen sind. Blos 
Liebe zur Wahrheit, nicht eitler Geist des W= | | 
derspruchs, soll meine Feder bey dieser Unters= | | 
chung leiten. 
Jch wende mich demnach so gleich zu den 
vorläufigen Bemerkungen, welche Dieselben 
über die alten Schlösser gemacht haben, und 
die sich vorzüglich mit Anführung der verschie= 
denen Synonimischen Benennungen, womit 
die Schlösser belegt werden, beschäftigen. 
Was nun zuerst das Wort Hauß anbetrifft: 
Max-Planck-Institut für
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer