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1495. wo ein gemeiner Pfennig zur Reichshülfe
beliebt ward, hieß es: mit der Ritterschaft in
Schwaben solle handlen der Bischoff von Aug=Jtem -
spurg und Herzog von Würtemberg —
der Marggraf von Baden solle handlen mit
Ja
der Ritterschaft in der Mortenau (e).
das Marggräfliche Haus Baden war ja selbst
Ursache, und gab die Veranlassung, daß schon
im Jahre 1474. die Ritterschaft in der Ortenau, -
sich in ein Bündniß und Verein zusammen -
that (f), ohngeachtet die Mitglieder davon -
meistens Badische Vasallen waren. und
noch im Jahre 1667. suchte Marggraf Ferdinand -
Max von Baden, neben andern Ständen -
des Reichs, auch die unmitkelbare Ritterschaft -
Ortenauischen Bezirks, in ein Defensiv= =Bünd= -
-
Datt 1. c. p. 232. Diese Ritterschaft in der
Ortenau ist bekanntlich ein Theil der Ritterschaft -
am Neccar=Schwarzwald.
(f) S.hoepflin Hist. Zar. Bad. T. II. p. 185.
sagt: Motus hi induxerunt Carolum nostrum,
ut eodem anno 1474. Ortenaviæ nobiles, ab
imperio pendentes ad XV. annorum foedus im¬Primordia -
haec Corporis equestris
pelleret
Ortenaviæ, cujus finis erat securitas publica,
austraegarum introductio: Pacis publicæe primitiae. -
Constitutus est Dfrector, qui cum
assessoribus lites dijudicaret, ferretque sen¬Windekii, -
Bachii &c. præcipua
tentias.
erant hujus corporis membra, quod ad Comitia -
olim Cæesar vocaverat. Die Verein
selbst steht bey Schöpflin T. VI. Documen-Sachs -
Geschichte de r
tor. pag. 358. seqq.
Marggrafschaft Baden. Th. 2. S. 498.
Max-Planck-Institut für