Full text: Wetzlarische Beyträge aus der Reichs-Praxi dasigen Höchsten Reichs-Gerichts (Bd. 1, Th. 2 (1763))

Zeit ad praestandum Solennia Appellat. &c. 11 
und ihr Anwald sich per Notarium ad hanc prae¬ 
stationem Solennium offeriren lassen; Also hat- 
ten Judices à quibus Terminum dazu praefigi¬ 
ren sollen, sie haͤtten aber keine Resolution 
darauf bekommen. 
Dagegen die Wolffenbuͤttelische Regierung 
behauptet, Appellantin und ihr Anwald hatten 
sich secundum Stylum Curiae & Ordinationem 
Judicii binnen Vier Wochen Zeit selbsten ad 
praestationem Solennium melden, und selbige 
praestiren sollen. 
§. 4. 
Solchemnach kam alles auf die dem Nota- 
rio aus der Fuͤrstlichen Rath-Stube ertheilte 
„Es wäre 
selbst=annotirte Resolution an. 
„schon gut: wann ein Mandatum einkäme, so 
„ Hierab war 
„sollte Resolution erfolgen. 
klar abzunehmen, daß Fuͤrstliche Regierung nur 
ein Mandat, worunter nichts anders, als ein 
Mandatum Procuratorium Partis Appellantis 
ad praestandum Solennia, (weil solches eine Da¬ 
me gewesen, wovon Juramentum in Persona 
vermuthlich nicht gefordert worden,) à suo Ad- 
vocato producendum verstanden werden kan, 
verlanget; Alsdann Resolution erfolgen, und 
wie zu vermuthen, Terminus ad praestationem 
Solennium praefigiret werden sollen. Da nun 
diese Resolution conditionata ware; so hatte 
Appellantin und ihr in loco seyende Advocat 
auf die Erfullung der Condition bedacht seyn/ 
mithin sich so dann in Termino per Ordinatio- 
nem 
Max-Planck-Institut für
	        
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