Full text: Jahrbücher der gesammten deutschen juristischen Literatur (Bd. 12 (1829))

und Anzeigen in anderen Zeitschriften. 211 
sich im Ganzen gut und rein, ja wohl elegant genannt 
werden. Nach diesem sligemeinen Urtheile geht Rec. 
zu Bemerkungen gegen Einzelnes über, wobey er nicht 
alles vorkommende Irrige oder Mangelhafte ausmitteln 
und darstellen, sondern hauptsächlich nur diejenigen 
Materien berücksichtigen will, welche sowohl in theo¬ 
retischer, als practischer Beziehung von einigem Inter¬ 
esse seyn können. Übrigens lasse Rec. dem vom Verf. 
gezeigten Fleisse und der von demselben an den Tag 
gelegten Gelehrsamkeit gerne Gerechtigkeit wiederfah¬ 
ren, und füge mit Vergnügen hinzu, dass in dem Bu¬ 
che manche interessante Untersuchungen, mehrere scharf¬ 
sinnige Entwickelungen einzelner Gesetzstellen, auch 
verschiedene neue Ansichten und Aufklärungen., wie z. 
B. bey der Verjährung im peinlichen Rechte, enthal¬ 
ten seyen. (Rec. C. Albert.) 
A. L. Z. 1829. Erg. Bl. Nr. 95. u. 96. Sp. 755— 
764. 
Eranien zum deutschen Recht, mit Urkunden. Her¬ 
ausgegeb. von Dr. N. Falck. Dritte Lief. Hei¬ 
delberg 1828. 8. 
Relation des Inhaltes dieser Lieferung. 
A. L. Z. 1829. Erg. Bl. Nr. 103. Sp. 821— 823. 
Die Wissenschaft des Rechts, nach den Grundsätzen 
der practischen Vernunft. Ein Entwurf von H. C. 
W. Sigwart. Tübingen 1828. 8. 
Statt mit dem s. g. natürlichen Privatrechte anzu¬ 
fangen, und hierauf das natürliche Staatsrecht folgen 
zu lassen, beginne der scharfsinnige Verf. mit der aus 
der Entwickelung des Rechtsbegriffs sich ergebenden 
Nothwendigkeit einer bestimmten Gestalt und Ordnung 
Max-Planck-Institut für
	        
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