Full text: Jahrbücher der gesammten deutschen juristischen Literatur (Bd. 23 (1833))

178 Revisions-Rechtfertigungsschrift in Sachen 
verewigten Grossherzogs Ludwig I. Er wurde im J. 
1825 Concertmeister und Director mit einem Ge¬ 
halte von 1200 Gulden, im J. 1828 Hofkapell-Musik- 
Director mit einem solchen von 1600 Gulden und 
im J. 1829 durch folgendes Decret des Regenten: 
„Nachdem wir Uns allergnädigst bewogen ge¬ 
sehen haben, Unsern bisherigen Musik-Director 
Georg Thomas zu Unserm Hofkapellmeister zu 
ernennen und ihm in dieser Eigenschaft eine 
jährliche Besoldungszulage von sechshundert Gul¬ 
den Kraft dieses zu bewilligen, so ist sich hier¬ 
nach gebührend zu achten. Urkundlich Unserer 
Eigenhändigen Unterschrift und beigedruckten 
Geheimen Cabinets-Siegels.“ 
mit einem Jahrgehalte von 2200 Gulden, der durch 
spâteres Decret vom 10. Januar 1830 auf die Hofka¬ 
pell-Musikcasse überwiesen wurde, zum Hofkapell¬ 
meister ernannt. 
Der Regent starb am 6. April 1830. *) Einige 
Zeit darauf, am 31. Juli 1830, wurde Thomas durch 
die General-Intendanz der grossherzogl. Hofkapelle 
benachrichtigt, dass der neue Regent ihn mit einem 
Gnadengehalte von 1000 Gulden pensionirt habe und 
dieser fernerhin aus der Hauptcasse der Civilliste be¬ 
zahlt werde. Ein Gesuch um Belassung im activen 
Dienste oder Erhöhung der Pension hatte keinen Er¬ 
folg. Nachdem Thomas ein Gutachten des Spruch¬ 
collegiums der Universität Heidelberg erwirkt 
hatte, welches ihm die Aussicht eröffnete, dass er 
*) S. diese Jahrbücher Band 19. S. 184. 
Vorage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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