Full text: Jahrbücher der gesammten deutschen juristischen Literatur (Bd. 23 (1833))

Hypothekenw. i. d. Prov. Starkenb. u. Oberh. 175 
und so auch von dem französischen Hypothekenwe¬ 
sen beherrscht wird, haben schon seit vielen Jahren 
Stimmen eine Verbesserung desselben verlängt, Stim¬ 
men, welche auch auf dem Landtage laut wurden 
(S. A. Müller, Archiv für die neueste Gesetzgebung 
aller deutschen Staaten. Band 3. S. 88. Bopp, die 
Ständeversammlung im Grossherzogthume Hessen im 
J. 1833 und die Gesetzbücher. Darmstadt 1833. S. 
32.) Noch ausdrücklicher machte sich in den beiden 
ältern Provinzen, Starkenburg und Oberhessen, das 
gleiche, besonders aus dem Anblicke des Sinkens 
des Credits hervorgegangene Verlangen geltend. (S. 
Müller a. a. O. Bopp a. a. O.) Hierdurch wurde 
das Erscheinen des unter obigem Titel bereits im 
Jahre 1827 erschienenen Schriftchens veranlasst. Der 
Zweck desselben ist, nach der Vorrede, Abhilfe der 
dringendsten Mängel bis zu dem Zeitpuncte, da eine 
neue Gesetzgebung zu Stande kommt. 
Das Schriftchen zerfällt in 2 Abtheilungen. Die 
ersteist: „Betrachtungen über das Hypothe¬ 
kenwesen in den beiden ältern Provinzen 
mit Blicken auf die Ursachen seines Ver- 
falls und die Mittel seiner Wiederaufrich- 
tung“ gewidmet. Der Verf. spricht zuerst die Mei¬ 
nung aus, das Land besäfse in den bisher üblichen 
Orts-Hypothekenbüchern eine ebenso rechtssichernde 
und gleichwohl unendlich vereinfachtere Controle, 
als die neuern Gesetzgebungen in ihren Hypothek¬ 
Grundbüchern und die bisherige Gesetzgebung sei 
„weise und gut.“ Die Quellen des Uebels seien in 
andern Verhältnissen begründet, in dem Drange der 
12 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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