Full text: Jahrbücher der gesammten deutschen juristischen Literatur (Bd. 23 (1833))

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kleine juristische Aufsätze. 
erhalten. Der §. 10. skizzirt die Geschichte der 
Landsiedelverleihungen seit dem 15. Jahr- 
hunderte, der §. 11. erwähnt besonders der Strei¬ 
tigkeiten mitlden Stiftungen,) namentlich 
dem deutschen Orden. Der §. 12. bespricht 
den Einfluss dieser Vorgänge auf den Sinn 
der Leihbriefe und im §. 13. gibt der Verf. das 
Resultat seiner Untersuchung. Den Beschluss 
machen einige zur Erläuterung dienende Urkunden. 
— Da das besprochene Institut einen weiten Gau be¬ 
herrscht, der sich durch mehrere Staatsgebiete zieht, 
so hat der Vf. sich durch seine geistvolle Darstellung 
nicht nur den Freund des deutschen Rechts, sondern 
auch insbesondere die Praktiker dieser verschiedenen 
Staaten, namentlich der beiden Hessen, dankbar 
verbunden. 
Die dritte Abhandlung besteht in: Bemerkun¬ 
gen über das kurhessische Civilverfahren, 
besonders das Verfahren nach der hanaui- 
schen Untergerichtsordnung und hat den 
Zweck, „den Charakter des kurhessischen Civil-Pro¬ 
cesses, insbesondere das Verfahren nach der hanaui- 
schen Untergerichtsordnung und einzelne Seiten des¬ 
selben von da aus, von wo ihm der Verf. am Näch¬ 
sten stand, namentlich in Bezug auf Anregung un¬ 
serer Zeit über Gesetzgebung zu bezeichnen.“ Der 
Verf. bespricht die Art der Instruction des Processes 
bei den Untergerichten, wirft Blicke auf den Cha¬ 
rakter des kurhessischen Civilprocesses, der viele Vor¬ 
züge habe (der Verf. bezieht sich dabei auf Sa¬ 
vigny, indem er S. 71 sagt: „Von Savigny, der 
Voage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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