Full text: Jahrbücher des Großherzoglich Badischen Oberhofgerichts (Jg. 3. 1825 (1826))

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- trockene, sind nach Anh. S. 1. keine 
Handelsgeschäfte. 286. 
- gezogene, sind nach Anh. S. 1. Handels¬ 
geschäfte. 
Werkverding, gemischtes, ist vorhanden, wenn 
ein Schmied, der einen Wagen verfertigt, selbst 
das Eisen dazu giebt. 34. S. a. Wagen= 
Erlöß. 
gemeines, — gemischtes, s. Anschaffungs¬ 
Aufwand. 
Wille, öffentlicher letzter, s. Testament, öffent¬ 
liches. 
Wohnsitz, gemeinschaftlicher, der Ehegatten; 
wenn der Mann ihn verändert, und die Frau 
zurückläßt, so ist deren Zurückbleiben einer 
malitiosa desertio nicht gleich zu achten. 202. 
Bleibt das Haus des Mannes im recht= 
lichen Sinne, auch wenn die Frau auf einige 
Zeit eine andere Wohnung bezogen hat. 18. 
Zwischen gemeinschaftlicher Woh= 
nung und gemeinschaftlichem Wohn¬ 
sitze findet in der Beziehung kein Unterschied 
statt. 18. — Entgegenstehende Ansicht des Re= 
S. a. Ehebruch u. Ehe= | | 
ferenten. 16. 17.- 
scheidungsklage. 
Würde, hausfräuliche, wird verletzt durch den 
gemeinen Ruf eines unerlaubten Umganges 
des Mannes mit der Dienstmagd. 18. S. a. 
Ehescheidungs=Anspruch. 
Wundärzte, s. Testament, öffentliches. 
Zähler, s. Bürge | | 
Zahlungsfristen, richterlich bewilligte, nach 
L. R. S. 1244., ihretwegen findet nur dann 
eine Berufung in summarischem Wege statt, 
wenn eingewendet wird, daß für die Erhal= 
tung des bisherigen Standes der Sache nicht 
gesorgt sey. 124. 
— -Sperre, nur wer eine solche nicht er¬ 
wirkt hat, kann nach Anh. S. 205. nach Ver= 
fluß der Verjährungszeit Zahlung verlangen. 
30. — Ohne sie erlischt nach Anh. S. 200. 
das Foderungsrecht durch den Ablauf der Ver= 
jährungszeit. 30. — Kann nach Anh. S. 202 
derjenige verlangen, dem ein Zettel auf Jn= 
haber ohne Wissen und Willen abhanden ge= 
Max-Planck-Institut fü 
kommen ist, und der die Kennbarkeitszeichen 
gehörig anzugeben, auch den Besitz und Ver= 
lust dem Richter glaublich zu machen vermag. 
282. — Um deren Aufhebung zu erlangen, 
hat sich der Besitzer nach Anh. S. 203. nur 
darüber auszuweisen, daß er den Zettel auf 
rechtlichem Wege bekommen habe. 282. — 
Hierdurch wird dem redlichen Besitzer ein grö= 
ßeres Vorrecht eingeräumt, als nach L. R. 
S. 2280. bei Fahrnißstücken überhaupt. 282. 
— Kann sich der Besitzer über rechtliche Jn= 
habung nicht ausweisen, und hat der Verlust= 
Kläger die Identität des Zettels nachgewiesen, 
so wird nach Anh. S. 204. der Sperrbefehl 
zu Gunsten des Klägers aufgehoben. 282. 
S. a. Zettel auf Jnhaber. 
——=Verfügung, s. Anwälte, oberhofger. 
Zehentbezug richtet sich, wo kein Vertrag vor¬ 
liegt, nach dem Herkommen. 160. 
Zettel auf Inhaber sind nach Anh. S. 201. 
gültig gezahlt, wenn sie ohne eingetretene Zah¬ 
lungssperre nach dem Verfalltage an einen 
überbringer desselben gegen Auslieferung des 
Was derje= 
Zettels bezahlt wurden. 29. 
nige, dem ein solcher ohne sein Wissen und 
Willen abhanden gekommen ist, zu beobach= 
ten habe, schreibt Anh. S. 202. vor. 29. — 
- Wenn ein solcher verloren gegangen, und 
weder das erfoderliche Anschreiben an den 
Schuldner, noch das Ansuchen bei Gericht in 
der bestimmten Frist, noch ein Sperrbefehl 
erfolgt ist; so kann die Zahlung an den Jn= 
haber, der den Zettel nach der Verfallzeit prä= 
sentirt, gültig geschehen. 30. — Haben einige 
Ähnlichkeit mit Wechseln. 30. — Können von 
dem Besitzer, sobald er den rechtlichen Erwerb 
glaubhaft machen kann, in keinem Falle zu= 
rückgefodert werden. 282. — Dagegen müssen 
andere Fahrnißstücke nach L. R. S. 2280 b. 
wenigstens gegen Erstattung der Auslagen an 
den Besitzer zurückgegeben werden. — 282. 
283. 286. — Der Besitz begründet bei ihnen 
die allgemeine Vermuthung der Redlichkeit des 
Erwerbs. 283. — Der Besitzer kann daber nicht 
zum Ergänzungseide darüber, daß er den Zet= 
tel redlich erworben habe, zugelassen werden, 
nach Analogie des Anh. S. 205.— 283. 285. 
Entgegenstehende Rechtsansicht. 283. 284. 
Gehören nach L. R. S. 529. zu 
u. 285.-
	        
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