Full text: Jahrbücher des Großherzoglich Badischen Oberhofgerichts (N.F. Jg. 2 = Jg. 9. 1834 (1835))

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Findet eine Marklosung gegen den dominum directum von Seiten 
eines dritten Markgenossen statt? 
Bei sogenannten Handels¬ 
zetteln ist die Beobachtung der Vorschrift des L. R. Satzes 1326., 
daß der Beisatz „gut" oder „gutgeheißen" mit der eigenen Hand des 
Ausstellers hinzugefügt werde, zu ihrer Beweiskraft nothwendig. 
Befugniß bei einer streitigen Erbschaft, die Errichtung eines Inven= 
tars, und die Bestellung eines Güterpflegers zu verlangen, nach 
L. R. Satz 1961. und §h. 709 und 257. der neuen Procetzordnung, 
— Competenz der inländischen Gerichte über einen Rechtsstreit zu 
erkennen, der wegen einer in hiesigen Landen belegenen Erbschaft 
eines Ausländers, von einem Ausländer erhoben wird. 
Erforder¬ 
nisse, um von Gerichtswegen einen Arrest zu verhängen. S. 265—294. 
Fall einer Reassumtion eines bei den vormaligen Reichsgerichten 
anhängig gewesenen Processes bei den Gr. Badischen Gerichtsbe= 
horden. — Ansprüche auf eine Erbschaft aus einem Erbvertrage, 
Beweis des Geburts= und Sterbetages eines zu beerbenden Kindes 
durch ausländische Geburts= und Sterberegister. 
Entschädigungs= 
klage gegen die Eigenthümer des dienenden Gutes, wegen Be¬ 
schränkung der Dienstbarkeit auf Veranlassung der 
obern Polizei¬ 
behörde. 
Erfordernisse zu einem unbedingten Mandate. 
Zweifelhafte Frage: ob ein Verkaufsact für eine öffentliche Ver¬ 
steigerung, oder einen Handkauf gelten konnte; und Einfluß dieser 
Frage auf eine angestellte Marklosungsklage. S. 345 — 378. 
Klage eines Geistlichen gegen den Gr. katholischen Kirchenfis¬ 
cus, auf Pensionirung in Gefolge des Reichsdeputations=Haupt¬ 
schlusses von 1803. 
Mehrere Processe, welche im Jahre 1834. 
zwischen den Grundherrschaften und den Gutsbesitzern über das 
ausschließliche Schäfereirecht auf der Gemarkung der Gemeinden 
geführt wurden: — Conflict wegen der Gerichtsbarkeit über eine 
eröffnete Erbschaft zwischen dem Stadtamte Freiburg und den Kön. 
Französischen Behörden. — Competenz der Administrativ=Stellen, 
um auf die Gemeinde=Casse eine neue Last zu legen; und ist dazu 
die Vorladung und die Einwilligung der Gemeinde erforderlich? 
Behauptete Nichtigkeit des Kaufs einer Grundherrschaft, wegen 
nicht erfüllten Bedingungen des Kaufvelirs. S. 433 — 180. 
II. Entscheidungen unter der Herrschaft des ältern 
Proceßverfahrens. 
Begriff von Hauptreparaturen an geistlichen Gebäuden und 
daraus erwachsende Baupflicht; insbesondere ob der §. 606. des 
Land=Rechts dabei analogisch zur Norm dienen könne. — Gehören 
Gottesäcker überhaupt, und besonders die von der Kirche getrennten, 
zu den Kirchenbaulichkeiten in dem Sinne des Edicts vom 26. April 
1808., und findet der §. 8. desselben auf sie Anwendung. — 
Begriffe 
und rechtliche Folgen einer nach dem L. R. Satz 310. ausgesprochenen 
Ehescheidung. S. 25 -52. 
Von dem Kaufe auf Probe oder auf Rechtfinden. 
Wann wird 
er perfect, und wann geht dabei die Gefahr auf den Käufer über 
L. R. Satz 1587? — Ist, insbesondere nach Badischer Gesetzgebung 
die Beurkundung über die elterliche Zustimmung zur Ehescheidung 
der Kinder auf wechselseitige Einwilligung, dem Geschäftskreise der 
Pfarrämter zugewiesen, und gilt diese Beurkundung für eine öffent¬ 
liche Urkunde, im Sinne des L. R. Satzes 285? 
Ist die durch 
Max-Planck-Institut für
	        
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