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Wege ausländisches Geld ins Jnland gezogen werden =
kann, nur dadurch ein reger Geldumlauf im
znlande möglich wird, und der Hildesheimische Unterthan, ¬
sobald eine Kornsperre eintritt und er im
Hannöverischen keine Abnehmer seiner Früchte findet.
diese, in so fern er sie nicht selbst zu consumiren
vermag, nothwendig wie eine Sache ohne allen Werth
betrachten muß.
Aus dieser Ursache hat es mir stets geschienen, =
daß es nicht raͤthlich gehandelt sey, die
Regierung jenes benachbarten Landes zu sehr durch
Kornsperren im hiesigen Lande zu reitzen, oder eigentlich ¬
sie in die Nothwendigkeit zu setzen, andere
Mittel und Wege einzuschlagen, um das Hildesheimische =
Korn, wo möglich, gänzlich entbehren zu
können. Zwar möchte ihnen dieses, wie es mir
scheint, allerdings nicht leicht werden, aber was der
Mensch vermag, wenn ihn die Noth zwingt, das
lehrt die Geschichte aller Tage, das lehren, in Ruͤcksicht ¬
des Kornhandels, mehrere kornarme Laͤnder des
diesseitigen Rheinufers, welche sonst vom jenseitigen
ihr Getreide zogen, kuͤrzlich aber durch die dort verfuͤgten ¬
strengen Kornsperren sehr gut das jenseitige
Rheinufer entbehren lernten, blos weil sie es entbehren ¬
mußten. Es könnte also auch wol möglich
werden, und es laͤßt sich allerdings als moͤglich denken, ¬
daß die Hannoͤverischen Lande, theils durch