Full text: Annalen der preußischen innern Staats-Verwaltung (Bd. 15, H. 4 = Jg. 1831, Okt. - Dez. (1831))

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§. 2. 
Die durch §. 1. verheißene Pension findet in dem 
Falle, wo dergleichen Wittwen schon wegen eines Staats¬ 
dienst=Verhältnisses des Verstorbenen eine dem Staatsdienst= 
Gesetze vom 8. März d. J. entsprechende Pension aus der 
Staats=Kasse zu beziehen haben werden, blos als Ergän= 
zung zu demjenigen Betrage Statt, um welchen die letztge¬ 
dachte Pension geringer sein würde. 
§. 3. 
Den einzelnen unbemittelten elternlosen Waisen der 
im §. 1. gedachten Aerzte und Wundärzte soll ein Drittel 
derjenigen Pension bewilligt werden, welche der betreffenden 
Wittwe zu Theil geworden sein würde. Niemals jedoch 
dürfen die Pensionen für mehrere Waisen von einem Vater 
den in Betracht kommenden Betrag der Wittwen-Pension 
übersteigen. 
§. 4. 
Auf die in den vorstehenden §.§. gedachten Pensionen 
sollen die Bestimmungen in den §.§. 90. und 92. 94. bis 
100. des Staatsdienst=Gesetzes ebenwohl Anwendung finden. 
Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des 
beigedruckten Staatssiegels. 
Gegeben zu Kassel, den 18. November 1831. 
Friedrich Wilhelm. 
Kurprinz und Mitregent. 
(St. S.) 
Vt. Rieß. 
Berichtigungen: 
4) im 1sten Hefte, S. 196, zweite Zeile von unten, statt 1827. 
III. 673. ist zu lesen: 1829. III. 673. 
2) im 4ten Hefte des Jahrg. 1822. zehnte Zeile von unten, statt 
ersetzen, ist zu lesen: ansetzen. 
Gedruckt bei Johann Friedrich Starcke. 
Max-Planck-Institut für
	        
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