Full text: Annalen der preußischen innern Staats-Verwaltung (Bd. 15, H. 4 = Jg. 1831, Okt. - Dez. (1831))

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d. von Branntwein für den Centner 2 Rthlr. (bei grö¬ 
ßerer Stärke als 50 Prozent nach dem Alkoholometer 
von Tralles werden für 2½ Grad an Alkoholgehalt 
jedesmal 3 Sgr. mehr erhoben); 
von versetzten Branntweinen und Liqueuren für den Zent= 
ner, 2 Rthlr., ohne Unterschied der Stärke; 
k. von Taback, Wein und Most, und zwar: 
aa. von Tabacksblättern 40 Prozent der Eingangsab= 
gabe nach der Erhebungsrolle vom 30. Oktbr. 
1831. (Art. 25. w. 1.); 
bb. von fabrizirtem Taback aller Art 50 Prozent (Art. 
25. W. 2.); 
c0. von Wein und Most 40 Prozent (Art. 25. f.); 
von dem in Baierisch-Würtembergischen Siedereien 
raffinirten Zucker aller Art und dem von demselben 
bereiteten Syrup 80 Prozent der tarifmäßigen Ein¬ 
gangsabgabe (Art. 25. y. 1. und Art. 25. v.); 
h. von Baumwollen-, Seiden-, Halbseiden- und Wollen¬ 
waaren 50 Prozent der tarifmäßigen Eingangsabgabe 
(Art. 2. c., 30. b. und 0., und 41. c.) mit Ausschluß 
von Filzwaaren, welche abgabenfrei eingehen. 
Jnländische Erzeugnisse, welche nach der Erhebungs= 
rolle vom 30. Oktbr. 1831. mit einer Ausgangsabgabe be= 
legt, und auch Gegenstände dieser Art, welche bereits in den 
freien Verkehr der Preußischen geschlossenen Lande überge¬ 
gangen sind, bleiben beim Ausgange mit der erweislichen 
Bestimmung nach Baiern und Würtemberg von der Aus¬ 
gangsabgabe frei. Die dahin gehörige rohe Schafwolle 
aber nur dann, wenn nachgewiesen wird, daß dortige Fa¬ 
brikanten solche für ihr Gewerbe angekauft haben, 
Gegenseitig finden beim Uebergange Preußischer Er= 
zeugnisse des Bodens, Gewerbfleißes und der Kunst nach 
Baiern und Würtemberg dem entsprechende Anordnungen 
Statt, und es erlegen Bier, Essig, Branntwein, Liqueure 
und geschrotetes Malz die auf die innere Fabrikation dieser 
Gegenstände dort ruhenden Steuern; Tabacksblätter 40 Pro= 
zent; Tabacksfabrikate 50 Prozent; Preußischer Wein und 
Most 40 Prozent; Zucker und Syrup 80 Prozent; Baum= 
Aaa 
Annalen. Heft IV. 1831. 
Max-Planck-Institut für
	        
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