Full text: Wetzlarische Nebenstunden (Th. 33 (1762))

Wort Backholz zu verstehen seye? 119 
§. 2. 
Bey selbiger konnte es zwar primo in¬ 
tuitu einiges Ansehen gewinnen, als wenn 
solche für die Gemeinde Wuͤrges, und dahin zu 
eroͤrtern waͤre, daß die Gemeinde Steinfisch¬ 
bach mit Wellen sich zu begnügen schuldig seye, 
allermassen 1) wohl nicht zu laͤugnen, daß un= 
ter dem Wort Holz, wenn selbiges zumal ent¬ 
weder in sensu latiori genommen wird, oder 
auch substrata Materia solches zu erkennen 
giebt, auch Wellen, ceu species sub genere, 
begriffen werden, und denn ex jure bekannt ist, 
quod in obligatione generis ex Contractu 
electio sit penes debitorem, & sufficiat vilis¬ 
simum praestari (a). Cui accedit, quod in 
dubio id, quod minimum est, sequamur (b). 
Und ob zwar, 2) die Steinfischbacher ihren 
Satz, daß unter dem Backholz grobes Holz zu 
verstehen seye, damit haben darthun wollen, 
daß sie ehedessen vor 56. bis 60. Jahren, da 
sie noch in dem Besitz der Perception des Back¬ 
Holzes gewesen, dergleichen grobes Holz be¬ 
kommen hatten, wie sie denn des Endes die sub 
27 befindliche Urkund des Nassau=Saarbrü= | | 
ckischen Actuarii bey dem Ober=Amt Idstein 
producirt haben, Jnhalts deren 2. alte Män= 
ner zu Niederfuhr, Ober=Amts Idstein, Nah = 
mens Reichenbor und Jlger vor ihm ausge= 
saget 
H4 
a) l. 52. ff. Mand. Brunn. in Comm. ad ff. ad 
c. 1. Hert. in Diss. de elect. ex obligat. altern. S. 5. 
§. 1. (b) l. 9. & 34. ff. de R. J. 
Max-Planck-Institut für
	        
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