Full text: Wetzlarische Nebenstunden (Th. 81 (1769))

andern in Gesellschafft stehet, eine rc. 113 
Kläger nur quittiren, daß ihnen die auf Ter¬ 
min zu zahlen gewesene, und angewiesene Gel¬ 
der wohl und völlig entrichtet, woraus wohl 
folgt, daß sie sich der geschehenen Repartition 
accommodirt, keines wegens aber daß sie sich 
ihrer weitern Prætension, so sie jetzt formir= 
ten, begeben haben. 
Und weil nun zwar vieles über dieses von dem 
Beklagten daher erzehlet worden, solches alles 
aber nicht probirt war; weniger daraus folgt, 
daß der angebliche Vergleich von Kräfften 
seye, oder daß Klägere nichts mehr zu fordern 
haben, so war zu schliessen, daß Beklagten auf= 
zugeben seye, besser, als noch zur Zeit gesche= 
hen zu beweisen, daß Kläger durch die sub 17 
beygebrachte Repartition, oder sonst sich ihrer 
völligen dermalen eingeklagten Prætension be¬ 
geben, in Entstehung dessen aber auf die sub 
5 formirte Praetension sich punctatim einzu¬ 
lassen, und daruͤber, auch uͤber das, was sie 
etwa dargegen zu forderen, behörige Abrech= 
nung zu pflegen, gehalten, und ihnen hierzu 
prima post ferias magnas pro Termino zu 
praefigiren, doch von letzterem nemlich von der 
Abrechnung dermalen zu abstrahiren seye. 
Was nun den Punctum Interventionis be= 
trifft, so will zwar Intervement behaupten, 
daß die zwey Obligationes, davon die eine 
2000., und die andere 1500. Rthlr. beträgt; 
und daraus der Arrest von hieraus angeleget 
worden, , 
v. Cramers Nebenst. LXXXI. Ch. 
Max-Planck-Institut für
	        
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