Full text : Führer zum Himmel

Zwei  Fragen  für  Männer  und  Frauen.  289
das
Namen  Jesus  und  Maria  sprechen.
Kreuzzeichen  machen  die  kleinen  Gebete
eines  Kindes  verrichten.  Das  soll  man
nicht  erst  der  Schule  überlassen.  Gebt
dem  Denken  und  Wollen  des  Kindes  eine
religiöse  Richtung  durch  die  Hausordnung.
durch  das  gemeinschaftliche  Familiengebet, -
  durch  den  religiösen
Schmuck  der  Zimmer,  durch  Miterleben
und  Mitfeiern  des  katholischen  Kirchenjahres -
  und  seiner  Feste.  Vergeßt  nicht,
was  die  erfahrensten  Erzieher  sagen,  daß
nämlich  ein  Kind  für  gewöhnlich  später
sich  religiös  so  weiter  entwickelt,  wie  es
mit  sieben  oder  acht  Jahren  durch  die
Eltern  geworden  ist.
Die  eigentliche  religiöse  Belehrung
übernimmt  später  an  eurer  Statt  die
Schule  und  die  Kirche,  desgleichen  soll  da
die  Erziehung  fortgeführt  werden.  Beides
wird  aber  nur  dann  ersprießliche  Erfolge
aufweisen,
wenn  Schule,  Kirche  und
Elternhaus  Hand  in  Hand  gehen.  Eltern
dürfen  darum  den  Lehrpersonen  und  dem
Geistlichen  nicht  entgegenarbeiten, -
  nicht  geringschätzig  über  Schule,
Unterricht  und  Lehrpersonen  sprechen,  die
Kinder  nicht  in  Schutz  nehmen,  wenn  sie
Strafe  erhalten  haben.  Glauben  die
Eltern  Anlaß  zu  berechtigter  Klage  zu
haben,  so  sollen  sie  das  unter  vier  Augen
mit  dem  Lehrer  oder  der  Lehrerin  ab¬Führer -
  zum  Himmel.  (E.)
19
Digitalisierungsvorlage:
Max-Planck-Institut  für  Bildungsforschung
Bibliot
M.

sel
            
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