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Fig. 4, 2 oder 6. Taf. I geformt ist, und solche mit schmalem ¬
oder deutschem, welche letzteren zum Einspannen und Befeilen ¬
von Metallstreifen oder Drahtstücken vorzüglich anwendbar ¬
sind. Die 7te Fig., Taf. I stellt einen sehr schönen englischen ¬
Feilkloben vor, der zugleich mit einer Zwinge zum Anschrauben ¬
versehen, und in manchen Fällen recht brauchbar ist.
Außerdem hat man auch welche, bey denen der eine Backen
bey b sich in eine Holzschraube endet, ebenfalls um ihn irgendwo ¬
befestigen zu können.
Für weiche Metalle z. B. Gold und Silber, ferner zum
Einspannen von schon fertigen feinen Schrauben und andern
zarten Stücken, bedient man sich auch hölzerner Feilkloben.
Diese sind entweder ganz so, aus Buchsbaum, Quajak oder
einer andern festen Holzart gearbeitet, wie die metallenen,
und also von derselben äußern Form, oder man macht sie auch
und mit weit weniger Mühe, wie Fig. 17 und 18, T. I. Der
in Fig. 17 gezeichnete ist der einfachste. Wenn die beyden
Haupttheile a und b zugleich auf der Drehbank verfertigt worden ¬
sind, so legt man zwischen sie, um eine Öffnung zu bekommen, ¬
ein Messingplättchen c, welches durch Stifte, die
mittelst punctirter Linien angezeigt sind, befestigt wird. In den
Theil a kommt ferner die Schraubenspindel, die vor b die gewöhnliche ¬
Flügelmutter erhält. Wird diese angezogen, so preßt
sie beyde Backen, weil das Holz selbst am dünnsten Theile
nachgibt, zusammen, sie kommen aber beym Nachlassen derselben ¬
durch die Federkraft des Holzes von selbst wieder in
die vorige Lage. Es kann auch wohl der Feilkloben aus dem
Ganzen gedreht, und der zum Federn beyder Theile nöthige
Abstand durch Herausschneiden des Holzes mit der Säge bewirkt, ¬
und so c ganz erspart werden. Da die Offnung solcher ¬
Feilkloben von der Elasticität des Holzes abhängt, so
kann man sie nie sehr groß lassen, ohne das Brechen des Holzes ¬
befürchten zu müssen. Man macht also solche Feilkloben
auch wie Fig. 18, Taf. I. Der hier gezeichnete unterscheidet
sich bloß durch die Art, wie beyde Haupttheile unten verbunden ¬
sind, und durch die, das Aufgehen bewirkende Feder.