286
Grundbesitzes bey uns zu fesseln, und meinem Vaterlande =
ruhige und arbeitsame Bürger dadurch zuzuführen, =
welche ich den die Welt durchwandernden Reichen =
vorziehe, die im Grunde kein Väterland haben,
weil ihnen ihr Geld überall eine günstige Aufnahme
verschafft, während ein mittelmäßig begüterter Mann
sich thätig für das Land interessirt, das seine Besitzungen =
in sich faßt.
Wir haben kein äusserst komplicirtes Finanzsystem,
wir haben nicht die Krisen großer Staaten, welche
sehr vermögende Großeigenthümer bedürfen, um bey
gewaltsamen Anstrengungen Anleihen und augenblickliche =
große Vorschüsse zu finden; wir bestreiten unsere
gewöhnlichen Staatsausgaben mittelst der ordinairen
Grundsteuer, deren Fond durch meinen Vorschlag
vermehrt wird, und sollten bey ausserordentlichen Vorfällen =
momentane Anleihen nöthig seyn, so finden wir
dieselbe bey dem Jndustriestande, welcher in der Regel =
zu den Lasten, welche durch die mäßige Grundsteuer =
bestritten werden können, nicht beyträgt, weil
durch denselben der venale Werth der Ackerprodukte
erhöht, der Geldumlauf vermehrt, befördert, und
der Werth der Güter selbst erhalten wird.
Diese Lokalverhältnisse werden den Vorschlag eines
theilweisen Verkaufs rechtfertigen. Einer Rechtfertigung, =
warum ich die Güter nicht in kleinere Stücke
vertheilt sehen möchte, wird es nach meiner obigen