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den, wenn sie alle in große Städte zusammengepreßt wären,
jährlich sechszehn Millionen mehr sterben, als wenn sie alle
die freie, gesunde Luft unserer Landleute athmeten. Nach dem
gewöhnlichen Verhältnisse der Städte und Dörfer beträgt das
Uebermaß der Sterblichkeit in den Städten über das in den
Dörfern bei den meisten Ländern in 25 Jahren so viel, als
sonst eine allgemeine Pest wegzuraffen pflegte, so daß also der
Staat durch das Zusammenpferchen der Menschen in Städten
einen Schaden an seiner Bevölkerung leidet, der einer alle 25
Jahre wiederkommenden Pest gleich ist. — Und wer mag den noch
viel größeren Schaden berechnen, der durch die moralische Pest,
an welcher die Sitten der Bewohner großer Städte immerwährend
leiden, über die Unschuld des sie umgebenden Landvolkes
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gebracht wird?
—
—
§. 5. Gehen wir nun zu der näheren Betrachtung der in
Tafel I. gegebenen Mortalitätstabelle über, so zeigt diese, wie
bereits erinnert wurde, wie viele von 1000 zusammen gebor
nen Menschen nach 1, 2, 3.. Jahren noch am Leben sind.
Man sieht, daß am Ende des zweiten Jahres nur mehr + und
am Ende des dritten nur mehr von der ersten Anzahl leben,
an welcher entsetzlichen Sterblichkeit ohne Zweifel die Blattern
die meiste Schuld tragen, da jene Tafel sich noch auf die Zeiten ¬
bezieht, in welchen die Vaccination noch nicht allgemein
verbreitet war. Ueberhaupt lebt von der ursprünglichen Anzahl
nach 18 Jahren nur mehr
+ oder die Hälfte,
nach 46 —
nach 56 — — —
nach 61 — —
nach 71 — — —
10
nach 84 — — —
30
und in 96 Jahren ist diese ganze Generation ausgestorben.
In Paris sollen nach den neuesten Zählungen jährlich
26000 Kinder geboren werden. Davon kommt also nur die
Hälfte oder 13000 zu dem Alter von 18 Jahren, das Drit¬