fullscreen : Fünfter Band (5)

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Von  den  Gebilden.
bei  dem  Versuche  die  Aufmerksamkeit  gespannt,  der  Wille  in  Anspruch ¬
  genommen  ist,  und  der  Verstand  störend  in  die  instinctmäßige ¬
  Handlung  eingreift.  übrigens  ist  die  Zerlegung  der  Luft
nicht  ohne  Schwierigkeit,  und  es  kann  bei  Überführung  derselben
aus  einem  Behälter  in  den  andern,  so  wie  bei  der  Prüfung  selbst
leicht  ein  Irrthum  sich  einschleichen.  Endlich  können  Versuche  dieser ¬
  Art  bei  Menschen  und  warmblütigen  Thieren  nur  kurze  Zeit
fortgesetzt  werden,  und  ihr  Ergebniß  muß  doch  für  anderweitige
Vergleichungen  für  einen  längern  Zeitraum  berechnet  werden,  wobei ¬
  denn  der  ursprünglich  geringe  Fehler  durch  Multiplication  enorm
wird.  Dieser  Schwierigkeiten  eingedenk,  wollen  wir  zunächst  die
Resultate  der  Untersuchungen  a)  über  die  menschliche  Ausathmung
betrachten.  Das  Resultat  fällt  sehr  verschieden  aus,  je  nachdem
man  langsam  oder  schnell  die  eingeathmete  Luft  wieder  ausstößt,
da  diese  mehr  oder  weniger  mit  Kohlensäure  sich  schwängert,
nachdem  sie  längere  oder  kürzere  Zeit  in  den  Lungen  verweilt.
So  ist  die  erste  Portion  der  durch  eine  Ausathmung  ausgestoßenen ¬
  Luft  weniger  gehaltreich,  weil  sie  theils  zuletzt  eingeathmet,
also  nur  kurze  Zeit  mit  den  Athmungsorganen  in  Berührung  gewesen ¬
  ist,  theils  nur  aus  der  Luftröhre  und  ihren  Ästen,  nicht
aus  der  Tiefe  der  Lungen  kommt.  In  der  ersten  Portion  der
durch  eine  starke  Ausathmung  ausgetriebenen  Luft  fand  Jurine
(Nr.  635.  II.  p.  272)  1,01,  in  der  zweiten  1,05,  in  der  dritten ¬
  1,16  und  in  der  vierten  1,59  Cubiczoll  Kohlensäure;  wenn
diese  bei  gewöhnlichem  Athmen  0,06  ausmachte,  so  betrug  sie  nach
30  Secunden  langem  Anhalten  des  Athems  0,11;  bei  einer  natürlichen ¬
  Ausathmung  enthielt  nach  Allen  und  Pepys  (Nr.
172.  1808.  p.  259)  die  erste  Portion  0,035,  die  letzte  0,095
Kohlensäure.  Abernethy  (Nr.  556.  S.  140)  stieß  mit  einer
gewöhnlichen  Ausathmung  12  Cubiczoll  Luft  aus,  worin  =1,5
C.  Z.  Kohlensäure  war,  während  Jurine  (Nr.  635.  II.  p.  272)
mit  einer  starken  Ausathmung  von  40  C.  Z.  Luft  4  C.  Z.  Kohlensäure ¬
  ausstieß.  Nachdem  H.  Davy  sich  eingeübt  hatte,  in
seinen  Apparat  eben  so  wie  sonst  in  die  freie  Luft  zu  athmen,
fand  er  in  mehr  als  zwanzig  Versuchen,  daß  er  mit  einer  natürlichen ¬
  Ausathmung  12,75  Cubiczoll  Luft  ausstieß,  welche  0,094  =1,2
            
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