Contents : Dapp, Ludwig Ferdinand: Versuch über die Lehre von der Legitimation zum Prozeß

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und  der  Umstand,  daß  sie  zu  der  strittigen  Rechtssache =
  gehörigen  Urkunden  in  Händen  haben,  ist  an
sich  um  so  weniger  geeignet,  die  Vermuthung  eines
Auftrags  zu  der  Besorgung  der  strittigen  Rechtssache =
  zu  begründen,  als  es  leicht  der  Fäll  seyn
kann,  daß  dergleichen  Urkunden  demjenigen,  der
sie  in  Händen  hat,  entweder  von  dem  Eigenthuͤmer =
  nur  zur  Verwahrung  anvertraut,  oder  diesem
von  jenem  entwendet  worden
§.  369.
Die  Rechtsgelehrte,  welche  diejenige,  so  die
zu  der  strittigen  Rechtssache  gehörenden  Urkunden
in  Händen  haben,  zu  der  Besorgung  derselben
vermög  eines  vermutheten  Auftrags  zulassen,  berufen ¬
  sich  zur  Begruͤndung  ihrer  Behauptung,
1)  auf  die  L.  fin.  C.  de  pact.  conv.  tam
sup.  dot.  quam  sup.  donat.  ante  nupt.
et  paraphernis  b
2)  auf  das  C.  34.  X.  de  offic.  et  potest.
jud.  deleg.  c)  und
5)  auf  die  Reichskammergerichtsordnung  I.  Th.
21.  Tit.  F.  2.  4).
a)  Lauterbach  in  Coll.  th.  pr.  fl.  tit.  de  procur.  et
desens.  §.  25.
b)  Conss.  Tubb.  Vol.  V.  Cons.  50.  nro  192.
c)  Hofacker  in  princ.  jur.  civ.  Rom.  Germ.  T.  III.
§.  4302.
d)  Gail  L.  I.  Obs.  135.  nro  4.  Mevius  P.  III.
Dec.  25.  Henne  in  Diss.  de  personis,  ex  mandato
praesumto  agentibus.  §.  16.  Boehmer  in  Introd.  in
            
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