Rheinpreußen.
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Gimborn und Neustadt, Wildenberg (soll heißen Wildenburg),
die Grafschaften Homburg, Bentheim, Steinfurt, Horstmar,
die Besitzungen des Herzogs von Looz, die Grafschaften
(Fürstenthümer) Siegen, Dillenburg (die Aemter
Vehrheim und Burbach ausgenommen) und Hadamar,
die Herrschaften Westerburg, Schadeck und Beilstein,
und den Theil der Herrschaft Runkel auf dem rechten Lahnufer. ¬
Auch die in dem Großherzogthum enclavirten reichsritterschaftlichen ¬
Gebiete wurden dem Großherzog durch Art.
25 der Rh. B. A. hingewiesen. — Durch den Tilsiter Frieden vom
9. Juli 1807, Art. 7, verzichtete Preußen zu Gunsten der, von
Napoleon noch zu bezeichnenden Fürsten auf alle preußischen
Besitzungen zwischen dem Rhein und der Elbe.
In Folge dessen wurde durch kaiserl. Decret vom 1. März
1808 der preußische Antheil an Münster, die Grafschaften
Mark, Teklenburg und Lingen, sowie die Abteien
Elten, Essen und Werden mit dem Großherzogthum
Berg vereinigt.
Von den Abteien Essen und Werden hatte der Großherzog
von Berg schon vor dem Tilsiter Frieden Besitz ergriffen.
Beide Abteien hatte Preußen*) durch §. 3. des R. D. S.
von 1803 (also lautend: dem Könige von Preußen, Kur»S. ¬
A. I. le Grand-Duc de Berg sur les seigneu
ries de Limbourg Stirum, de Bruck, de Hardenberg, de
Cimborn et Neustadt, de Wildenberg, les comtés de Homburg.
de Bentheim, de Steinfart, de Horstmar, les possessions du
Duc de Looz, les comtés de Siegen, de Dillenbourg (les
Mailliages de Wehrheim et Burbach exceptés) et de Hadamar.
les scigneuries de Westerbourg, de Schadeck et de Beilstein
'et la purtie de la seigneurie de Runken proprement dite, située
la droite de la Lahn; et pour les communications entre le
duché de Clèves et ses possessions sus-dites au Nord de ce
pauché, S. A. L.aura l'usage d'une route à travers les états des
Princes de Salm.
*) S. Wegweiser v. Düsseldorf. S. 96.
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