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Juristisches Wochenblatt.
Eyn ielich man sal wißin daz he sin Lehin nicht
vorseczin mag met keynerley sache daz man
habende dran sy wann dez gefelle von dem gude -
lesset eyner wol ufthebin syne scholtgenossen
also lange he ez besiczet wanne der keyser
wolde ny gestadin daz me keyn leyhen vorsetzte -
dorch daz daz Lehin von handen ezu handin
icht verstürbe in abephendiger wise daz ez icht
czu mole den rechtin erbin icht abephendig -
worde.
Wären nun die Söhne schuldig gewesen, die
väterliche Schuld von den Früchten des Lehnes zu
bezahlen: So wäre der Ausdruck, als so lange
der Vater das Lehn besitzet, ganz vergeblich, folglich -
hat der Sohn, ohnerachtet der von dem Vater, -
geschehenen Einräumung der Nutznüßung, das
Lehn ohne einige Beschwerung erhalten müßen.
Conf. Hellseld in Diss. de jure creditorum vasalli
in percipienda ex fructibus feudi solutione, §. 4.
§. 8.
Solchergestalt hat der Sohn, welchem die
Lehnsfolge, ohne Geding nach dem Sächsischen
kehnrechte Cap. 21. und Schwäbischen Lehnrecht
Cap. 43. §. 2. auch Cap. 65. §. 3. zugekommen.
an
Max-Planck-Institut für