-Planck-Institut für
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Gebühr hervorheben, mithin wissenschaftlichen Anforderungen
nicht entsprechen.
34.
Dass zur Bildung einer Association nicht immer ein blos
flüchtiges Begegnen der Vorstellungen im Bewusstseyn hinreicht.
lehrt die gemeine Erfahrung.
Mit der Vorstellung manches
Gegenstandes associirt sich z. B. sein Name nach einer einzigen -
Nennung, für andre muss er häufig wiederholt werden
Der Verbindung der Vorstellungen können demnach mehr oder
weniger Hindernisse in den Weg treten. Diese können von
sehr mannichfaltiger Art seyn. Ich kann z. B. einen Namen
nicht merken, weil er einem andern mir gegenwärtigen zu ähnlich -
ist und daher mit diesem leicht verwechselt wird; das ihm
Eigenthümliche ist nicht stark genug, um neben dem Gemeinsamen -
noch hinlänglich hervorzutreten und zur Unterscheidung
zu dienen. Einen andern Namen dagegen kann ich vielleicht
deshalb nicht merken, weil er allen mir bekannten Worten zu
unähnlich, weil er mir zu fremdartig ist; ich finde für ihn zu
wenig Anknüpfepunkte, d. h. zu wenig Vorstellungen, deren
Form, Zusammensetzung durch Aehnlichkeit zu einer
Association dienen könnte. Es ist hier also des Aehnlichen zu
welig, wie im ersten Falle zu viel vorhanden. Dieses letztere
ist auch der Fall bei Wahrnehmungen, die sich häufig in nahe
gleicher Weise wiederholen. Dem Fabrikarbeiter, der den
ganzen Tag Stecknadelköpfe fertigt oder Federmesserklingen
schleift, ist nicht zuzumuthen, dass er sich auf einen einzelnen
Nadelkopf, eine einzelne Klinge besinne, es müsste denn eine
solche eine ganz besondre Eigenthümlichkeit gezeigt, dadurch
aber eigentlich aufgehört haben, Eine unter vielen nahe gleichen -
zu seyn. Die vielen wiederholten ähnlichen Vorstellungen
fliessen hier in Eine, scharfer Individualität ermangelnde Gesammtvorstellung -
zusammen, die, wie wir gesehen haben.
dem Begriffe zum Grund und Boden dient.
Wie die Leichtigkeit der Bildung, so ist auch die Dauer¬