Metadaten : ¬Das Pandectenrecht aus den Rechtsbüchern Justinians (Theil 1, Bd. 2)

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die  wir  in  dem  ubrigen  Inhaîte  der  Stelle  und  von  den  Worten -
  neque  enim  an  in  oratione  recta  ausgesprochen  finden.
Dieser  sagte:  allerdings  könne  gar  nicht  (nec  posse,  d.  i.  ne
posse  quidem)  Gewinn  und  Verlust  in  verschiedenen  Verhältnissen ¬
  getheilt  werden,  weil  entweder  Gewinn  oder  Verlust ¬
  als  Endresultat  bleiben  müsse,  und  also  es  unmöglich  sei,
dass  ciner  und  der  andre  zur  Vertheilung  komme;  wohl  aber
könne  es  geschehen,  dass,  wenn  Gewinn  oder  Verlust  als
Endresultat  übrig  bleibe,  verschiedene  Proportionen  für
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die  lheilung  des  einen  oder  des  andern  lestgesetzt  würden.
Sulpitius  war  also  gleicher  Meinung  mit  Mucius,  jedoch  nur
in  einem  beschränkteren  Sinne,  und  darum  auch  Opponent  desselben, ¬
  indem,  was  Mucius  für  unzulässig  in  zwei  verschiedenen ¬
  Verhältnissen  crachtet  hatte,  Sulpitius  in  einem  zuläsfand. ¬
  Daraus  ersicht  man  aber  auch,  wie  die  Institutio.
nen  den  Pandecten  nur  scheinbar  widersprechen,  wenn  sie  in
§.  2.  cod.  den  Sulpitius  als  Opponenten  des  Mucius  nennen.
.De  illa  sane  conventione  quaesitum  est,  si  Titius  et  Sejus ¬
  inter  se  pacti  sint,  ut  ad  Titium  lucri  duac  partes  pertileant, -
  danni  tertia,  ad  Sejum  duac  partes  damni,  lucri  tertia,
an  rata  debeat  haberi  conventio  ?  Quintus  Mucius  contra  naturam ¬
  socictatis  talem  pactionem  esse  existimavit,  et  ob  id  non
esse  ratam  habendam;  Servius  Sulpilius,  cujus  sententia  pracvalnit, ¬
  contra  sensit,  quia  sacpe  quorundam  ita  pretiosa  est
opera  in  socictate,  ut  cos  justum  sit  conditione  meliore  in  socielatem ¬
  admitti.  Nam  et  ita  coiri  posse  socictatem  non  dubitatur, -
  ut  alter  pecuniam  conferat,  alter  non  conferat,  et  tamen ¬
  fucrum  inter  cos  commune  sit,  quia  saepe  opera  alicujus
pro  pecania  valet.  Et  adeo  contra  Quinti  Muci  sententiam
oblinuil,  ut  illud  quoque  constiterit  posse  convenire,  ut  quis
lucri  partem  ferat,  damno  non  tencatur,  quod  et  ipsum  Servius -
  convenienter  ficri  existimavit.  Quod  tamen  ita  intelligi
oportet,  ut,  si  in  aliqua  re  luerum,  in  aliqua  damnum  allatum
sit,  compensatione  facta  solum  quod  superest  intelligitur  lu
cri  esse.“
Die  Institutionenstelle  besagt  das  nämliche  wie  die  der
andecten.  Man  kann  versehiedene  Antheile  des  Gewinnes
und  Verlustes  nur  insofern  festsetzen,  als  in  einem  oder
dem  andern  das  Endresultat  der  Societät  nicht  das  Ergebniss -
  eines  oder  des  andern  der  Societät  zu  berechnenden -
  einzeinen  Geschäftes  liegt.
Die  angezogenen  Stellen  sprechen  davon,  dass  Gewinn
und  Verlus  t  der  Gesellschafter  aufgemeinschaftliche  und  gleiche
Rechnung  geht,  insoweit  nicht  ein  anderes  ausgemacht  worden.
*)  Man  vergl.  auch  §.  1.  J.  eod.  XX.
„Et  quidem  si  nihil  de  parliluis ¬
  lueri  et  danmi  nominatim  convencrit,  aequales  scilicet  partes  et  in  lu¬
            
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