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einem geschickten Lehrer behandelt, so scheint es mir unbezweifelt,
dass derselbe das Ziel erreichen könne, welches wir in der Uebersicht -
der Lehrgegenstände (S. 66.) für denselben aufgestellt haben; -
dass nämlich der Schüler dahin gebracht werde, ohne Vorbereitung -
ein leichteres, und bei gehöriger Vorbereitung ein
sprachlich noch so schwieriges Buch zu verstehen, sowie, sich ohne
bedeutende Fehler und einigermaaßen geläufig mündlich oder schrift.
lich in der fremden Sprache auszudrücken, und dass ihm die
Geschichte und Litteratur derselben wenigstens nach ihren wichtigge¬ -
-
Erscheinungen der älteren und neueren Zeit bekannt
worden sei.
§. 13.
Sachkenntnisse.
Der Unterricht in den Sachkenntissen unterscheidet sich
von dem Sprachunterrichte, außer der wesentlichen innern Verschiedenheit -
des Lehrstoffes selbst, besonders auch dadurch, dass
der Sprachunterricht in einer continuativen Folge ertheilt werden
kann, so dass in dem stufenweisen Fortschreiten, wie wir dasselbe
im Vorhergehenden zu bezeichnen versucht haben, nirgends ein
Sprung sich zeigt, indem nirgends eine ganz neue Wissenschaft
oder eine vorher noch nicht betrachtete Seite der schon behandelten -
hinzukommt, sondern indem dieselbe Lehrweise, die den Anfang -
gebildet hat, (Grammatik, Uebersetzung aus der fremden
Sprache und in dieselbe aus dem Buche und nach dem Gehör,)
nur fortgesetzt und immer erweitert, nicht aber mit einer neuen
vertauscht wird. Dagegen erscheint im Sachunterrichte der Lehrgegenstand -
bei weitem mehr in seiner Objectivität, als eine nach
den jedesmaligen Rücksichten in einen gewissen genau zu bezeichnenden -
Umfang abgegränzte Wissenschaft, welche vollendet,
und dann in einem neuen Cursus unter verändertem Gesichtspunkte -
und mit Aufstellung eines höheren Ziels wieder begonnen
wird.
Was aber diese Vertheilung des Lehrobjects auf die ein=Max-Planck-Institut -
für Bildungsforschun