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ben, als die obern, woraus der große Abgang folgen
muß.
Gleichwie übrigens die Eigenschaft des Wassers diese ¬
Faulung sowohl befördern, als verzögern und zurück
schlagen kann, also muß ein jeder Meister wohl in Acht
nehmen, ob er bey der oben bestimmten Zeit mehr oder
weniger Abgang habe, damit er erst ermeldte Zeit mehr
oder weniger zu verkürzen wisse. Durch diese Faulung
wird der Staub, Schmutz, und Unrath, so sich in den
Hadern gleichsam eingewurzelt befindet, mittelst der Fermentation ¬
oder Gährung aufgelöset, und solchergestalten
von den Hadern losgebracht, damit, wenn diese hernach
unter die Stampfen kommen, derselbe durch das Wasser
könne abgeführet werden.
So unfehlbar dieser Vortheil aus ermeldter Faulung ¬
entspringet, so unmöglich ist derselbe bey ungefaulten ¬
Hadern, welche nur deßwegen so lange im Kalk
müssen liegen bleiben, damit sie eine Weiße bekommen.
Es folget weiters aus dieser Faulung der zweyte Vortheil, ¬
daß das Papier weit fester, geschlossener, dichter,
und linder ausfalle, als es von ungefaulten Hadern geschehen ¬
kann.
Endlich hat der Papiermacher noch diesen hauptsächlichen ¬
Nutzen, daß die gefaulten Hadern nicht eine
so geraume Zeit in dem Kalk dürfen liegen bleiben, als
wie die ungefaulten.
Von dem halben und ganzen Zeug.
Wenn die Hadern auf die vorgeschriebene Art zubereitet ¬
sind, so müssen sie in das Geschirr eingetragen
werden, den halben Zeug zu verfertigen. Hierzu pfleget ¬
man sich der Körbe zu bedienen, welche besser sind,
als der Schaff, damit das schmutzigste Wasser aus den
gefaulten Hadern desto besser abrinnen könne.