Stadtrechte. §. 20.
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Visiones p. 282—296 u. b. v. Hormayr Gesch. Wiens. Bd. 2. Urk. B.
S.XL—XLIX; v. 1340. b. Rauch 1. c. p. 37—60; Statuten v. 1435.
b. Rauch l. c. p. 144— 258 1
Ein allgemeines Stadtrecht für die Bayerischen Städte enthält das
Stadtrechtsbuch K. Ludwigs v. 1347, aus dem älteren Rechtsbuche
K. Ludwigs hervorgegangen (vergl. oben §. 19 unter 11).. Es umfaßt ¬
in der Ausgabe des Münchener Stadtrechts v. Auer die Vorrede
u. die Art. 1—202 incl. nebst dem Art. 449.
a. Schwsp. 40. 3. 12—14. Svaz der keiser u. die fürsten den steten
hant gegeben, u. si selben gemachet hant mit ir gunst, daz ist reht, ob ez
rehte
joch niht geschriben ist.
3. Urk. K. Ottos I. v. 962. b. Seibertz Urk.=B. I. 13. indulsimus
incolis ville, que dicitur Horohusun et adjacens est urbi que dicitur
Eresburg, eo ture vivere et ipsa legitima habere per omnia que Throtmannici ¬
habent.
4. Freiburg. Stadtrodel. Eingang. Berhtoldus dux in loco proprii
fundi sui Friburc videlicet secundum iura Colonie liberam constituit
fieri civitatem.
5. Berner Handfeste v. 1218. Art. 1. Quum Berchtoldus Dux Zeringie ¬
burgum de Berno construxit cum omni libertate, qua Conradus
Friburcum in Brisgaw construxit, ac libertate donavit secundum ius Coloniensis ¬
civitatis etc.
6. Freiburger Urk. von 1403. b. Schreiber Urk.=B. II. 182. Dis
sint die stette die irü recht nement hie zuo Friburg: Die von Endingen, die
von Kentzingen, die von Lar, die von Malberg, die von Rynow, die von
Hasela, die von Wolfa, die von Rynfelden, die von Waltzhuot, die von Munderchingen, ¬
die von Horenberg, die von Sultze am Necker, die von Mengen,
die von Rüdlingen, die von Oberndorf, die von Dornstetten, die von Brülingen, ¬
die von Vilingen, die von Kilchhein, die von Tüwingen u. von Ueberlingen, ¬
die von Offenburg, die von Ehingen, die von Brembach, die von Enselingen, ¬
das dorf ze Mülebach, die von Fürstenberg, die von der Nüwenstat,
das dorf zuo langen Enslingen, die von Eltzach, die von Waltkilch, das dorf
Stetten zuo Kaltenmarkt.
7. Arnold. Lubec. Chron. Slav. 2, 35. (cives Lubeccenses) exierunt ¬
ad eum (scil. imperatorem Fridericum I.) rogantes, ut libertatem civitatis, ¬
quam a duce (Henrico Leone) prius traditam habuerunt, obtinerent, ¬
et iustitias, quas in privilegiis scriptis habebant secundum iura Sosatiae ¬
—,
ipsius auctoritate et munificentia possiderent.
8. Urk. des Grafen v. Holstein a. 1235. (b. Westphalen Mon. ined.
4, 3203): unsen Borgheren, de so wonafich willen wesende binnen ¬
Oldenborg den geven wy — dat Lübisch recht. — Weret et aver,
dat wy kriegene worden mit de stadt to Lübecke, so verlehne wy unsen borgheren ¬
to Oldenborg —, dat se mogen brucken des rechtes unser stadt to
Hamborg. Were ock, dat zee sick an etlicken ordelen nicht vorwesten, so mogen ¬
zee an dessen vorscrevenen twen steden recht söcken.
9. Sächs. Weichb. Art. 10. Nu vernehmet, wie die Stadt Magdeburg ¬
allererst besetzet ward mit des Landes Willkür u. bestätiget an ihren
Rechten. — Und Hall ward daraus gestifft, u. also sind die von Hall u.
die von Magdeburg gantz u. gar mit einem Recht begriffen. Darumb sollen ¬
all die von Pohlen u. Böhmen, u. aus der Marck von Meissen
u. Lausitz, u. die aus der Marck zu Brandenburg u. die aus dem
Herzogthum zu Sachsen u. von der Graffschafft zu Aschersleben
1) Mehrere Stadtrechte sind angegeben in dem diesem Grundriß vorgedruckten
Register zum Verständniß der abgekürzten Citate.