Objekt : Birkmeyer, Carl: ¬Die Exceptionen im bonae fidei judicium

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Was  wir  aber  so  als  den  aus  der  natura  des  Geschäfts
geschöpften  strengrechtlichen  Inhalt  der  obligatio  bei  einzelnen ¬
  Geschäften  zu  denken  haben,  das  sagt  uns  z.  B.
bezüglich  des  Kaufes
Ulp.  in  1.  11  §.  1  und  2  ff.  D.  de  act.  empt.
19,  1.
„quod  si  nihil  convenit,  tunc  ea  praestabuntur,
quae  naturaliter  insunt  huius  judicii  potestate.  Et
in  primis  ipsam  rem  praestare  venditorem  oportet,
—
id  est  tradere
emptor  autem  nummos  vendi— ¬
  —  —
Redhibitionem  quotoris ¬
  facere  cogitur.
que  contineri  empti  judicio  —  —  —  Animalium
quoque  venditor  cavere  debet  ea  sana  praestari
16
etc.  etc.
bezüglich  des  commodatum
Gaius  in  l.  1  §.  3  D.  de  O.  et  A.
„is  de  ea  ipsa  re  quam  acceperit  restituenda  teur" ¬

nett
bezüglich  des  depositum
bezüglich  des  pignus
derselbe  in  1.  1  §.  5  u.  6  cit.
bezüglich  der  conductio
Ulp.  in  1.  15  §.  1  D.  de.  19.  2
u.  s.  w.  u.  s.  w.
Diese  natura  des  Geschäfts  kann,  soweit  nur  die  causa
hiedurch  nicht  berührt  wird,  auch  vertragsweise  abgeändert
werden,  dann  bildet  die  Vereinbarung  —  neben  dem  essenintervallo ¬
  aliquid  extra  naturam  contractus  conveniat"  die
natura  sogar  geradezu  und  ausschließlich  das  Wesen  des  Geschäfts, ¬
  den  essentiellen  Inhalt  desselben,  das  Nämliche,  was  in
1.  72  pr.  D.  18,  1  die  substantia  emptionis  genannt  wird
res;  pretium;  consensus)  im  Gegensatz  zu  den  adminicula
emptionis  scautio  duplae  u.  dergl.].  Vgl.  auch  die  im  Texte
gleich  folgende  Stelle.
16)  cf.  auch  Sintenis,  Z.  f.  C.=R.  u.  Pr.  XVI  S.  254  ff.  §.  4.
            
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