fullscreen : Deutsche Juristen-Zeitung (Jg. 5 (1900))

30
Sturm  die  Folge  davon  war,  wenn  man  solches -
  aufsteckte,  so  daß  alle  Wehrhaften  demselben -
  gleich  zu  folgen  verbunden  waren,  a)
darum  heißt  es  gemeiniglich  des  Reichs
Sturm=Fahne.  Daher  werden  davon  im
Mainz=  und  Trierischen  Wille=Brief  b)  die
Worte  gebraucht:  Vexillumi  Imperii,  dictum
Sturm=Fahne  in  vulgari.  Kaiser
Ludwig  der  Vierte  hingegen  spricht  im
Lehenbriefc)  von  des  Reichs=Banner,  wenn  er
Konrad  von  Schlüsselberg  Vexillifer  un  d
Van=Fürer  nennt,  ohne  den  nur  zur
Erklärung  dienenden  Beisaz  des  Kurfürsten
Balduin  zu  brauchen.  Und  eben  so  drückt  es
Lazzus  d)  aus:  Ubi  sacri  Imperii
Copiae  in  Aciem  educuntur,  praesente
Imperatore,  tum  &  Labarus  (oder  vielmehr
nach  dem  Griechischen  Laborus,  die  Haupt¬Fahne) -
  aureus  volitat  nigra  Aquila  exornatus, -
  cujus  ferendi  facultatem  ex  veteri  Praerogativa -
  Duces  Wirtenbergenses  habent.
Mit  Recht  nannte  daher  Herzog  Ulrich  von
Wirtenberg  vor  dem  Kaiser  und  dem  versam= -
 -

Universitäts
Max-Planck-Institut  für
Bibliothek
DFC
europäische  Rechtsgeschichte
Rostock
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer