Metadaten : ¬Die Elemente des Privatrechtes (200)

B.  Sachen.
§  71.
162
und  Plätze,  öffentliche  Hallen,  öffentliche  Anlagen,  ferner  das  Bett
der  sogenannten  öffentlichen  Flüsse  und  Gewässer."
§  64,  S.  533).  Ja  es  werden  auch  Veräusserungen  an  Private  unter  Aufrechterhaltung -
  und  gegen  Sicherstellung  des  publicus  usus,  d.  i.  eines  zu
Gunsten  des  Gemeinwesens  (Staat,  Gemeinde)  bestellten  Partialrechtes  zulässig ¬
  sein,  wie  auch  an  Privateigenthum  ein  solcher  publicus  usus  bestellt
werden  oder  entstehen  kann.  Die  Begriffe  „öffentliches  Gut“  und  „Staatsvermögen“ ¬
  (§  287  a.  b.  G.)  haben  sich  jedenfalls  genähert,  ja  es  mag  fraglich
erscheinen,  ob  die  Unterscheidung  nicht  besser  ganz  aufgegeben  würde  und
nur  von  unbeschränktem  und  durch  usus  publieus  beschränktem  Eigenthume
des  Staates,  der  Gemeinde,  juristischer  Personen,  zu  sprechen  wäre.  Der
usus  publicus  würde  sich  dann  nach  Massgabe  als  ein  Partialrecht  der
Gemeinden,  juristischer,  ja  auch  natürlicher  Personen,  darstellen.
5)  Aus  der  reichen  Literatur  seien  genannt:  Gesterding,  Beiträge
zum  Wasserrecht,  Archiv  f.  civ.  Praxis  III,  1820,  N.  V,  S.  60—77;  Romagnosi,
Della  condotta  delle  acque,  Mailand  1822—1824;  Della  ragione  civile  delle
acque,  Mailand  1829;  Funke,  Beiträge  z.  Wasserrecht,  Archiv  f.  civ.  Pr.  XII,
1829,  N.  XV,  S.  274  ff.,  N.  XXI,  S.  432  ff.;  Kremer,  Über  das  Eigenthumsrecht -
  des  Staates  über  das  Uferland  und  die  Inseln  der  Flüsse,  Z.  f.  ö.  R.
1831,  I,  N.  V,  S.  107—138;  Hofmann,  Versuche  in  Bearbeitung  des  röm.
Rechts,  2.  Heft,  1831;  Kori,  Über  das  Wasserrecht,  Archiv  f.  civ.  Pr.
XVIII,  1835,  S.  37—54;  Wildner,  Das  österr.  Fabriksrecht  mit  einem
Anhange  über  das  Recht  der  Wasserleitungen,  1838;  Elvers,  Beiträge
zum  Wasserrecht,  Themis  N.  F.  I,  S.  413  ff.;  Daviel,  Traité  de  la  legislation ¬
  et  de  la  pratique  des  cours  d'eau,  1845;  Schwab,  Die  Conflicte  der
Wasserfahrt  auf  den  Flüssen  mit  der  Benützung  derselben  zum  Maschinenbetriebe, -
  erörtert  nach  den  Grundsätzen  des  gemeinen  in  Deutschland  gül
tigen  Rechtes,  Beilage  zum  XXX.  Bande  des  Archiv  für  civ.  Pr.  1847:
Börner,  Revision  der  neueren  Lehre  von  der  Zugehörigkeit  der  beständig
fliessenden  Gewässer  nach  Röm.  und  Deutschem  Rechte,  Archiv  f.  civ.  Pr.
38.  Band,  1855,  N.  VII,  S.  149—185  und  N.  XV,  S.  359—379;  Weiske,
Über  die  Eigenthumsrechte  am  Wasser,  Haimerl's  Magazin  VI,  1852,  N.  II,
S.  34—43;  Lhota,  Über  Wasserbezugsrechte,  Haim.  Mag.  XI,  1855,  N.  XVI,
S.  377—381;  Lhota,  Störungen  der  Wasserbezugsrechte,  GZ  1857,  N.  82;
Pelikan,  Zur  Frage  über  Wassereigenthumsrecht,  GZ  1857,  N.  115;  Lhota,
Noch  ein  Wort  über  Wasserbezugsrechte,  GZ  1857,  N.  131;  Pelikan,  Schlusswort ¬
  zur  Frage  über  das  Wassereigenthumsrecht,  GZ  1858,  N.  17;  Pözl,  Die
neuere  Gesetzgebung  und  Literatur  über  das  Wasserrecht,  Kr.  VJS  I,  1859,  N.II,
S.  23—45,  und:  Die  neuere  Gesetzgebung  und  Literatur  über  das  Wasserrecht  in
Deutschland  und  Österreich,  Kr.  SJV  XXII,  N.  F.  III,  1881,  N.  I,  S.  1—32.
Derselbe:  Die  bayrischen  Wassergesetze  vom  28.  Mai  1825  erläutert,  Erlangen
1859,  2.  Aufl.  1880,  516  S.;  Scheele,  Das  preussische  Wasserrecht,  Lippstadt ¬
  1860,  135  S.;  Endemann,  Das  ländliche  Wasserrecht,  Kassel  1862,
114  S.  (mit  bes.  Rücksicht  auf  Kurhessen);  Hesse,  Grundzüge  des  Wasserrechts ¬
  nach  dem  gem.  Rechte,  Jahrbuch  f.  Dogm.  VII,  1865,  N.  V,  S.  179
bis  317;  Nieberding,  Wasserrecht  und  Wasserpolizei  im  Preussischen
Staate,  Breslau  1866;  Stein,  Die  Wasserrechtslehre,  Öst.  VJS  XVIII,
1866,  N.  X,  S.  227—267;  Jicinsky,  Das  künftige  Wasserrechtsgesetz  für
Österreich  mit  aphorist.  Bemerkungen,  Öst.  VJS  XVIII,  1866,  N.  XI,
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer