Allgemeine wirthschaftliche Verhältnisse der Arbeiterfamilien.
bohnende Arbeiterfamilien.
und ErwerbsWer ¬
besorgt
Bemerkungen ¬
den Haushalt
Bemerkungen
über die
Gratis
eventuell
bezüge
Regelüber ¬
u. öffentwo ¬
sind die
mäßigkeit
Viehdie ¬
allgemeine wirthschaftliche Lage
Kinder
der Arbeit
Unterstand ¬
stützung
u. dergl
untergebracht
honwaarenfabriken.
3 Ster
Die Frau, welche Beschäftigung
Hat eine Arbeiterwohnung inne, welche in der Zahl von über 800
Bürgernebenbei ¬
noch mit
seitens der Fabrik an etwa ¾ ihrer Arbeiter unentgeltlich abgegebet
Reinigen der
holz.
regelmäßig
werden. Hat 2 Zimmer, Kammer, Küche und genügend Zubehör.
Freie
Bureaur u. dergl
Gehört zu den besser bezahlten Arbeitern, nur die Schmelzer und
monatlich 18—21
WohnPolirer ¬
haben höhere Löhne. Die Lebenshaltung ist vollkommen ausMark ¬
verdient
reichend. Der Schulunterricht der Kinder auf dem Waldhof ist unin =
der
entgeltlich. Kommt in seinen Verhältnissen etwas, im Verhältniß zu
Fabrik
seinen Einnahmen aber nur langsam, vorwärts. Hat 404 M auf der
Sparkasse Mannheim,
Die Frau
3 Ster
1 Ziege
dto.
Freie Wohnung in dem Arbeiterquartier, 2 Zimmer, Kammer und
BürgerKüche ¬
und genügendes Zubehör. Die Mutter leistet gelegentlich
kleine Zuschüsse aus dem Ertrage einiger ihr gehörender Aecker
Freie
Arbeitet in dem neuen Theile der Fabrik. Wenn hier das Geschäft
Wohnvollständig =
im Gange ist, werden, wie in dem alten Theile des Geung =
schäftes, außer dem festen Lohne noch Prämien bezahlt werden. Die
in der
Lebenshaltung ist genügend; ist mit seiner Lage zufrieden. Konnte
Fabrik
sich noch nichts ersparen, da er noch nicht lange in der jetzigen einträglicheren =
Beschäftigung ist.
2 Ziegen
Die Frau
Freie
dio.
Die freie Wohnung in der Fabrik besteht aus 3 Zimmern, Kammer
Wohnund =
Zubehör. Von den 5 Kostgängern arbeiten 2 in der Fabrik und
ung
drei in einem benachbarten großen Etablissement ohne Arbeitswohnin ¬
der
ungen. Fünfmal in der Woche wird 2—3 Pfd. Fleisch gekocht. Die
Fabrik
Ernährung ist genügend; ist mit seiner Lage zufrieden. Hat Schulden
auf dem Eigenthum der Frau abbezahlt und die häusliche Einrichtung
vervollständigt. Die Aecker der Frau sind zu 65 M. im Jahre verpachtet. ¬
Der durchschnittliche Wochenverdienst stellt sich seit dem letzten
Vierteljahr um über 3 M. höher.
Die Frau, welche
dio.
Auf dem Hause mit Stall ruhen 2300 M. Schulden, Bewohnt
115
kränklich ist, mi
Zimmer, Küche und Zubehör. Wöchentlich wird drei mal meist ¾/4 Pfd.
SchuldUnterstützung ¬
der
Fleisch gekocht, wobei der Kostgänger vorgeht. Im Uebrigen nehmen
zinse und
isjährigen Tochter
auch die Kinder, welche reichlich Milch erhalten, hieran Theil. Die
198 M.
Nahrung ist ausreichend. Manches Jahr weist einen EinnahmeausPacht ¬
¬
auf, der später nicht immer gedeckt werden kann. Während die
geld
Kinder klein waren, vermehrten sich die Schulden.
Einma
Die Frau
dto.
Wohnt auf dem Hemshof bei Ludwigshafen, ¾ Stunden von der
Arbeitsstelle. Der Weg dahin wird zu Fuß zurückgelegt. Bewohnt
Krank3 ¬
Zimmer, wovon eines Küche, für 15 M. im Monat. Das Mittagheits ¬
¬
wird von einem Kinde gebracht. Vater und Kind geben für das
kosten von
Boot über den Rhein 60 M. im Jahre aus. Wünscht Bestehen einer
Frau und
Speiseanstalt in der Fabrik. Es wird täglich ½2 Pfd. Fleisch gekocht,
Kindern
wovon der Mann den größten Theil geschickt bekommt. Die Einnahmen ¬
reichen für die Ausgaben. Hat keine Ersparnisse und keinerlei
Besitz außer dem Hausrath.
Die Frau
dto.
Wohnt auf dem Hemshof bei Ludwigshafen, ¼ Stunden von der
Arbeitsstelle. Der Weg wird zu Fuß zurückgelegt. Bewohnt 2 Zimmer,
wovon in einem gekocht wird, für 9 M. im Monat. Das Mittagessen
wird von einem Kinde gebracht. Vater und Kind geben für das Boot
über den Rhein 60 M. jährlich aus. Wünscht ebenfalls eine Speiseanstalt ¬
in der Fabrik. Es wird dreimal in der Woche ½ Pfd. Fleisch
gekocht, welches Vater und Sohn allein erhalten. Es muß sehr gespart =
werden bei 7 Kindern, trotzdem sind sie frisch und gesund. Hat
keine Schulden.
191