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§.292—97. (Abf. bei vertragsm. Erbf.) u. §. 833. (Ungült. letztw. Verf.
S. aber auch s. 798 flg. h. t.: „Statt der Abf... aus Vertr. od. Ges. kann
(s. aber §. 804. vgl. mit §. 806 flg.) die Frau (über das gleiche Recht
des M. s. §. 809. 10.) standesmäßige (vgl. Ed. §. 50.) Verpflegung
(§. 799 flg.) bis an ihren Tod (§. 805.) aus den Mitteln des schuld.
Mannes fordern", u. vgl. über Bestrafung des Schuldigen bei Vermögenslosigkeit ¬
§. 823 h. t.
2. Bei bestandener G.=G.
§. 811 flg. h. t.: „Hat.. eine Gem. aller Güter (über Gem. des
Erwerbs s. §. 821.22.) vorgewaltet, so kann der unschuldige Theil
wählen, ob er (neben dem gesetzl. Voraus, §.815.) die Hälfte desgemeinsch. ¬
(s §. 820.) Vermögen (in Geld od. Natur, §. 816 flg.) fordern
oder auf Absond. der Güter (und Abfindung, §. 813. 14.) antragen
wolle".
§. 221.
c. Durch Nichtigkeits=Erklärung. (G.
§. 40. 41.)
1. Fälle der Zulässigkeit und Verfahren; §. 933 flg. 68 flg. u. §. 951.73.
(s. oben §. 205.)
2. Wirkungen; §. 952 flg. h. t.: „Aus einer nichtigen (s. aber §. 974.)
Verbind. entstehen .. unter den Verbundenen selbst niemals
(s. aber §. 955. u. 58.) Rechte u. Pfl. wie aus einer wirklichen Ehe.
Hat der Mann (in gutem Gl., s. §. 956.57.59.) das Verm. der Fr. in
seine Verwalt. überkommen, so muß er alles leisten u. vertreten,
wozu ein Verw. fremder Güter verpfl. ist", vgl. mit §. 960 flg.:
„.. kann einem Dritten .. niemals ein Nachtheil erwachsen. Wer
also mit einem od. dem andern ..redl. Weise in Geschäfte sich eingelassen, ¬
erlangt daraus eben die Rechte, als wenn unter ihnen
eine gült. Ehe bestanden hätte", u. mit §. 963 flg. (Schadlosh. bei Verschweig. ¬
od. Vorspiegelung; s. Proj. a. a. O. §. 34. zu E.).
B. Vonder Ehe zur linken Hand. (B. §.369.)
§. 222.
1. Zulässigkeit im allgemeinen; §. 836-41 h. t. vgl. mit Const. von
Verlöbn. v. 15. Dez. 1694. §. 13. u. Proj. des C. J. Fr. tit. 3. §. 58. 59.
u. mit Entw. §. 610. 11.
2. Schließung; §. 842 h. t. vgl. mit §. 845. u. 65. (Ehehindernisse),
§. 846 flg. u. 858. 59 h. t. (gerichtl. od. notar. Ehe= u. Abfind.=Contr.
und [s. Entw. §. 625.] obergerichtl. Confirm.), §. 855--57.60.61. vgl.
mit Proj. §. 59. u. Ent. §. 626. (Aufg. u. Trauung); vgl. auch §. 909—
918. (Umwandl. in vollgült. Ehe).
3. Pers. Verhältniß; §. 835 h. i.: „.. untersch. sich bloß darin, daß
die Fr. nicht alle Stand.= u. Fam.=R. (s. §. 863. 65. 70. 94. vgl. mit
§. 866.) erlangt, welche die Ges. einer wirk. Ehefr. beilegen", §. 867.
868.: „.. (Die) Vormundsch. wird bis zur Vollj. ungeändert (s.
aber II. 18. §. 800.) fortgesetzt. Außerdem wird eine solche Fr., in
Ans. der Befugn. mit Andern verbindl. Geschäfte vorzunehmen, wie eine
unverheir. vollj. Fr.=P. (s. auch §. 892.) betrachtet", u. §. 873.: „Ist
die Fr... noch minderj., so behält ihr Vater od. Vorm. die Verwalt. ¬
ihres Verm.“ — Ueber die früher beabsicht. Bezeichnung mit
„Hausfrau" s. Entw. §. 627. vgl. mit A. L. R. II. 18. §. 43. u. §. 583 h. t.
4. Vermögens=Verhältnisse; §.874-77. vgl. mit §.878 flg.: „Hat
die Fr. etwas von ihrem Verm. dem M. zum Gebr., zur Verwahr.
od. Verwalt. überlassen, so hat sie deshalb eben die Rechte gegen
ihn, wie gegen einen Fremden. Hat der M. sich etwas .. eigen¬