der Abhandlung.
Endlich muls ich hier noch bemerken, dals Berth. in
der Folge gewissermassen noch mehr leistet, als er hier verspricht, ¬
indem er zeigt, dass das Verhältniss, in welchem
sich A zwischen B und C theilt, nicht bloss von den
Verwandschaftskräften, welche B und C gegen A haben,
und von den Quantitätén, in welchen B und C auf A
wirken können, sondern aufser dem noch von mehrern
andern Umständen, als Cohaesionskräften, oder Expansivkräften, ¬
welche den Stoffen A, B, C, oder den Verbindungen ¬
AB, AC eigen sind, desgleichen von den Veränderungen, ¬
welche die Wärme in diesen Stoffen bewirkt,
und von mehreren andern Dingen, die alle einzeln erörtert ¬
werden, abhängig sey. Der oben ausgedrückte Satz
enthält also blofs das reine Gesetz für die Wirkung der
Verwandschaftskräfte, abstrahirt von allem Einfluss fremdartiger ¬
Krätte,
Wenn ich behaupte, dass durch die
Menge die Verwandschaftskraft ersetzt werden ¬
könne, so folgt daraus, dass die Wirksamkeit ¬
(action) eines Stoffs nach der Menge ¬
geschätzt werden müsse, welche erforderlich ¬
ist, um einen bestimmten Grad der Sättigung ¬
hervorzubringen, Ich nenne diese
Menge die (chemische) Masse eines Stoffes,
und sehe sie als das Maals der Sättigungsempfanglichkeit ¬
(capacité de saturation) verschiedener ¬
Stoffe an.
Man stelle sich vor, dafs der Verbindung 4 B, worin
wie bisher immer, 4 die Unterlage ist, einmal der Stoff
C,ein anderesmal der Stoff D, ein drittesmal der Stoff