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gewiß gern verkaufen wird, wenn die Nachfrage bei
ihm nicht zu stark und es ihm um frühern Absatz zu
thun ist, als jener wegen der darauf verwendeten mehrern ¬
Zeit zu thun im Stande ist. Wenn dies aber
schon bei solchen der Fall ist, die ein Gewerbe vollständig ¬
erlernt haben, was ist von denen zu hoffen
die ohne Kenntniß, aus bloßer Habsucht, eitlem Stolze,
Verblendung und Leichtsinn ein oder gar mehrere Gewerbe ¬
unternehmen? — (Der Hr. Dr. Niebler behauptet ¬
zwar, daß der Unkundige und Unvermögende
nie ein Geschäft übernehmen werde, dem er nicht gewachsen ¬
ist, allein die Erfahrung hat uns schon hier
am Orte allein sehr viele Beispiele anderer Art aufgestellt; ¬
Dreistigkeit, Unverschämtheit und Betrug,
verbunden noch mit Fonds, setzen auch den Geschicktesten ¬
in den Hintergrund!) —
Jch habe einem Mann
gekannt, dem zwar diese Eigenschaften nicht beigelegt
werden konten, der aber, von seinem Herrn in dessen
Dienste er die besten Jahre seines Lebens zugebracht
hatte, verlassen, in Ermangelung eines andern Unterkommens ¬
zur unglücklichen Zeit, genöthiget wurde, um
sich den dürftigsien Unterhalt zu verschaffen, sich mit
Verfertigung einzelner Drechsler=Arbeiten, namentlich
einiger Arten von Garnwinden, wovon er in frühern
fahren einige Kenntnisse erlangt hatte, zu beschäftigen. ¬
Er lieferte diese Arbeiten recht nett, mußte
aber, wegen fehlender Uebung und Fertigkeit so viel
Zeit auf ein Stück verwenden, daß er es, wenn er
nicht ganz ohne Nutzen, oder mit Schaden verkaufen