§ 173. Eigenthumsübergang durch Richterspruch.
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Rückgabe des mit der Auflage der Nichtveräußerung Gegebenen
oder auf Entschädigung"; aber nichtig macht es die Veräußerung
nichts.
C. Eigenthumsübergang durch Richterspruch.
§ 173.
Der Richter* kann durch seinen Spruch Eigenthum übertragen ¬
im Theilungsprocesse (Adjudication)"; ferner, wenn sich
6 Nach dem Rechte der Voraussetzung (§ 98). L. 3 C. de cond. ob caus.
dat. 4. 6.
7 L. 75 D. de contr. emt. 18. 1, l. 21 § 5 D. de A. E. V. 19. 1,
1. 135 § 3 D. de V. O. 45. 1. Von der Gültigkeit der Obligation auf
Nichtveräußerung reden auch 1. 7 C. de reb. al. 4. 51, l. 9 C. de pact. int.
emt. 4. 54. Seuff. Arch. XXXIII. 201.
§ L. 61 D. de pact. 2. 14. „Nemo paciscendo efficere potest, ne
sibi locum suum dedicare liceat, aut ne sibi in suo sepelire mortuum
liceat, aut ne vicino invito praedium alienet“. Gibt es Ausnahmen von
diesem Satz? Eine unzweifelhafte aber antiquirte in l. 9 D. de manumiss.
40. 1, l. 9 § 2 D. qui et a quib. 40. 9, l. 5 C. si manc. 4. 57. Vgl.
darüber Ihering Jahrb. f. Dogm. X S. 546 fg. Eine andere ist nach der
Lesart der Florentinischen Handschrift enthalten in l. 7 § 2 D. de distr. pign.
20. 5. „Quaeritur, si pactum sit a creditore, ne liceat debitori hypothecam ¬
vendere vel pignus, quid iuris sit, et an pactio nulla sit talis,
quasi contra ius sit posita, ideoque veniri possit. Et certum est, nullam
esse venditionem, ut pactioni stetur“. Zwar hatten die Glossatoren Handschriften, ¬
in denen gelesen wurde: nullam esse pactionem (oder conventionem).
ut venditioni stetur, und diese Lesart wird von Manchen für die richtige
erklärt, indem Einige zugleich den Anfang so ändern: „si pactum sit a debitore, ¬
ne liceat creditori hypothecam vendere“ (zu den Letzteren gehören
namentlich Puchta Zeitschr. f. gesch. RW. XII S. 220 fg. (kl. civ. Schriften
Nr. 38) und Böcking II S. 193—195); aber bei der Bestätigung, welche
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die Florentina durch die Basiliken (XXV. 7. 7) empfängt, verdient jene Abweichung ¬
nicht die mindeste Beachtung. Soll hier geholfen werden, so kann
dieß nur durch Conjectur geschehen, und sinnreich, aber allerdings ebenfalls
gegen die griechische Ueberlieferung, schlägt jetzt Mommsen vor: „et certum
est, nullam esse (sc. pactionem), nec impediendam esse venditionem, ut
pactioni stetur“. Nähere Literaturangaben bei Böcking a. a. O. und Vangerow ¬
I § 299 Anm. Nr. 4; s. noch Dernburg Pfandr. II S. 20—28,
Wächter II S. 21 fg., Kohler pfandrechtl. Forschungen S. 21 fg. Pagenstecher ¬
1 S. 62 a. a. O. will die Stelle verstanden wissen von dem Vertrage ¬
über die Nichtveräußerung des dem Schuldner von einem Dritten
(seinem Schuldner) gegebenen Pfandes. Dagegen Vangerow a. a. O.,