Viertes Kapitel.
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Die Kraft verhält sich gleichfalls, wie die Quantität ¬
der Materie in den thätigen und in den durch
diese in Thätigkeit gesetzten Körpern.
Beide Verhältnisse verbunden, sind die nothwendigen ¬
Gesetze der Kraft, wie sie auf und durch irgend
ein flüßiges oder gasartiges Medium fortgepflanzt
wird; und daraus entspringt nun ein allgemeines Naturgesetz, ¬
das in der That bloß das Gesetz der Bewegung, ¬
und zugleich das Gesetz der Gravitation, aber
ohne die falschen Analogien der letztern, ist.
Durch Unterwerfung unter diese Gesetze ist jedes
Medium ein eben so vollkommener und vollständiger
Leiter der Kraft, als irgend ein fester und zusammenhängender ¬
Körper in der Natur; d. h. das Wasserstoffgas ¬
ist, auf diese Art, ein eben so vollkommener
Leiter von irgend einer Kraft, als ein Hebel von Platina ¬
oder Eisen. Der letztere leitet die ganze Kraft
durch Propulsion, und das erstere ganz durch die gleichen ¬
Mittel, nur mit dem Unterschiede, daß, da sich
die Atome frey unter einander bewegen können, diese
die Kraft rechts und links eben so gut, wie gerade
vorwårts, fortpflanzen, und die Kraft daher im umgekehrten ¬
Verhältniß des Quadrats der Entfernung
divergirt, oder sich verbreitet.
Erster Versuch. Man hänge eine Feder mitten
in ein ruhiges Zimmer an einem feinen Seiden- oder
Spinngewebe=Faden auf, und bewege in der Entfernung ¬
von 8 Fuß irgend eine breite Oberfläche schnell
gegen dieselbe, so wird sie in eine gewisse Entfernung
vorwärts getrieben werden; erfolgt die Bewegung von
einer Entfernung von 4 Fuß aus, so wird sie viermal ¬
so weit getrieben werden; und von 2 Fuß aus,
16mal so weit.